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Mit einer Totenkopfmaske verkleidet hatte der heute 30-Jährige das Mädchen 2002 in seinem Kinderzimmer in Gersthofen bei Augsburg erstochen.

Plädoyers im Vanessa-Prozess erwartet

Augsburg - Im Vanessa-Prozess vor dem Augsburger Landgericht halten am Montag Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Plädoyers.

Sie sprechen sich entweder für oder gegen die nachträgliche Sicherungsverwahrung des Mörders der zwölfjährigen Vanessa aus. Mit einer Totenkopfmaske verkleidet hatte der heute 30-Jährige das Mädchen 2002 in seinem Kinderzimmer in Gersthofen bei Augsburg erstochen. Die zehnjährige Jugendhöchststrafe hat er bereits verbüßt. Die Staatsanwaltschaft hatte für ihn die nachträgliche Sicherungsverwahrung beantragt, weil sie ihn weiter für hochgradig gefährlich hält.

Das Verfahren läuft seit Februar. Das Urteil wollen die Richter der Jugendkammer Mitte November fällen. Für die nachträgliche Sicherungsverwahrung gelten strenge Auflagen. Sie darf nur verhängt werden, wenn die hochgradige Gefahr besteht, dass der Verurteilte in Freiheit schwerste Gewalt- oder Sexualstraftaten begeht. Außerdem muss der Täter eine psychische Störung haben.

dpa

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