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Die Entwicklung des Playmobil-Spielzeugs in den vergangenen vier Jahrzehnten zeigt von diesem Donnerstag (10. April) an eine Ausstellung in Nürnberg.

Im Spielzeugmuseum

Playmobil: Ausstellung über vier Jahrzehnte

Nürnberg - Die Entwicklung des Playmobil-Spielzeugs in den vergangenen vier Jahrzehnten zeigt von diesem Donnerstag (10. April) an eine Ausstellung in Nürnberg.

Die Verantwortlichen des Spielzeugmuseums machen dabei deutlich, dass die einfach gestalteten, 7,5 Zentimeter großen Playmobilfiguren aus spielzeughistorischer Sicht keineswegs aus dem Rahmen fallen.

Vielmehr passten sie sich nahtlos in die Tradition sogenannter Aufstellfiguren ein. Nur seien sie heutzutage eben nicht mehr aus Zinn, Holz, Blech oder Porzellan, sondern aus Kunststoff, wie Mit-Kurator Urs Latus am Dienstag erläuterte. Playmobil profitiere damit im Grunde genommen vom Erfolg früherer Spielzeugfiguren.

Die Geburtsstunde der „kinderhandlichen“ Spielfiguren schlug nach Latus' Angaben während der Ölkrise Anfang der 1970er Jahre. Der seinerzeitige Firmenchef und ausgebildete Kunststoffformenmacher Horst Brandstätter suchte seinerzeit unter dem Eindruck der Öl-Verknappung nach Alternativen zu rohstoffintensiven Produkten wie Wasserskiern, Booten und großem Plastikspielzeug.

Sein Mustermacher Hans Beck habe ihm schließlich erste Prototypen der von ihm entworfenen Playmobilfiguren präsentiert. Wie die Ausstellung zeigt, hat sich seitdem an der Grundform der Plastikmänner, denen später auch Plastikfrauen folgten, kaum etwas geändert. Auch der Anspruch, Fantasie- und Alltagswelten der Kinder spielerisch abzubilden, sei bis heute der gleiche geblieben, betonten die Kuratoren.

dpa

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