1. Startseite
  2. Bayern

Polizei ahndet 2895 Verstöße gegen Corona-Regeln in Bayern

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Polizei
In Westen gekleidete Polizisten. © Silas Stein/dpa/Symbolbild

Seit dem 11. November gelten in Bayern schärfere Corona-Regeln. Das bedeutet auch: mehr Polizeikontrollen. Innenminister Herrmann hat nun die Ergebnisse dieser Kontrollen bekannt gegeben. Dabei macht ihm vor allem eine Zahl Sorgen.

München - Bayerische Polizisten haben in nur knapp drei Wochen 2895 Verstöße gegen die Corona-Regeln geahndet. Wie Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag in München mitteilte, wurden außerdem 1780 falsche Nachweise sichergestellt: 1500 falsche Impfnachweise und 280 gefälschte Testergebnisse. Anfang September diesen Jahres waren nach Angaben Herrmanns erst 110 Fälle gefälschter Impfpässe bekannt. Der Minister rechnet damit, dass die Zahlen weiter steigen werden, betonte aber: „Unsere Polizistinnen und Polizisten sind speziell ausgebildet, um Fälschungen zu erkennen.“ Jeder Verdacht werden konsequent verfolgt.

Zu den Fälschungen kamen bei insgesamt 37.020 Kontrollen seit dem 11. November noch 1996 Verstöße gegen 2G- oder 3G-Regeln. 847 dieser Verstöße betrafen Betreiber und Beschäftigte, 974 Besucher und Kunden. Außerdem gab es laut Herrmann 899 festgestellte Verstöße gegen die Maskenpflicht.

Seit dem 11. November gelten in Bayern wegen der außer Kontrolle geratenen Corona-Pandemie wieder strengere Maßnahmen. Herrmann sagte zwar, dass die Reglen weitgehend eingehalten würden, kündigte aber dennoch schärfere Kontrollen an. Angesichts hoher Inzidenzen und aggressiver Virusvarianten könnten bereits wenige Unbelehrbare große Infektionslawinen lostreten. „Diejenigen, die den Ernst der Lage noch nicht erkannt haben, müssen mit harten Strafen rechnen“, sagte Herrmann.

Er betonte, dass Verstöße sehr unangenehm werden könnten: „Neben empfindlichen Bußgeldern mit Regelsätzen bis zu 5000 Euro können für Betreiber die Konsequenzen bis zur vorübergehenden Schließung von Betrieben und Einrichtungen reichen.“ dpa

Auch interessant

Kommentare