Polizei ermittelt weiter im blutigem Beziehungsdrama

Roggenburg/Kempten - Nach dem blutigen Beziehungsdrama nahe Neu-Ulm dauern die Ermittlungen der Polizei an. Ein 61 Jahre alter Mann hatte in Roggenburg erst auf seine Ex-Frau geschossen und sich anschließend das Leben genommen.

Wie ein Sprecher der Polizei in Kempten am Donnerstag sagte, besteht jedoch keine Lebensgefahr für die 63-jährige Frau, die bei dem Streit am Mittwoch schwer verletzt worden war. Der Schuss aus dem Revolver hatte das Opfer am Oberkörper getroffen.

Bei dem Schützen handelte es sich um einen ausgebildeten Jäger, der nach Polizeiangaben zum Waffenbesitz berechtigt war. In seiner Wohnung, die ebenfalls im Gemeindebereich Roggenburg liegt, fanden die Ermittler mehrere Kurz- und Langwaffen. Ob auch diese Waffen legal in seinem Besitz waren, werde derzeit geprüft.

Hintergrund der Tat waren den Angaben zufolge jahrelange Beziehungsstreitigkeiten zwischen den geschiedenen Eheleuten. Als der Mann seine Ex-Frau am Mittwochmorgen in ihrer Wohnung im Ortsteil Ingstetten aufsuchte, kam es im Eingangsbereich zu einem Streit, der eskalierte. Nachbarn hatten den Streit und zwei Schüsse gehört und die Polizei gerufen. Die Beamten fanden die Leiche des 61-Jährigen vor dem Mehrfamilienhaus. Die schwer verletzte Frau war in ihrer Wohnung.

dpa

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