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Polizei fasst sieben Internet-Betrüger

Nürnberg - Mit der Festnahme von sieben Internetbetrügern ist der Nürnberger Polizei ein bundesweiter Fahndungserfolg gelungen.

Die tatverdächtigen Osteuropäer sollen übers Internet mit vorgetäuschten Autoverkäufen mehr als 250.000 Euro ergaunert haben, berichtete die Polizei am Montag. Unter einem als "Selbsteinzahlertrick" bekannten Vorgehen brachten sie mehr als 100 Geschädigte dazu, ihre Kontodaten preiszugeben, und verschafften sich mit gefälschten Ausweisen Zugriff auf deren Geld.

Die gefälschten Papiere wurden den Betrügern zum Verhängnis: Sie ermöglichten es der Polizei, die Täter in Nürnberg aufzugreifen. Die Betrüger hatten im Internet Gebrauchtfahrzeuge zu Schnäppchenpreisen angeboten. Von Interessenten verlangten sie, dass diese einen großen Teil des Preises vorab über einen Dienstleister für Bargeldtransfers an sich selbst einzahlten und den "Verkäufern" den Beleg schickten. Damit sollten sie angeblich ihre Kaufabsicht beweisen. Die Kaufinteressenten, die damit sensible Daten preisgaben, warteten am vereinbarten Treffpunkt vergeblich auf ihr neues Auto.

Unterdessen hatten die Täter mittels gefälschter Ausweise und den übersandten Einzahlungsbelegen längst die Konten der Opfer geplündert. Da die Geschäftsbedingungen des Transferdienstleisters eine Weitergabe der Daten an Dritte ausdrücklich untersagen, verwirkten die Geschädigten jeden Anspruch auf Schadensersatz. Zusätzlich müssen sie die Übermittlungsgebühren tragen. Die Polizei geht nicht davon aus, dass die Opfer ihr Geld zurückbekommen.

dpa

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