Gefälschte Impfpässe und Tierausweise

Polizei findet acht geschmuggelte Hundewelpen

Welpenschmuggel: Bei einer Verkehrskontrolle in Nürnberg hat die Polizei acht verwahrloste Hundewelpen in einem Kleintransporter aus Rumänien gefunden.

Nürnberg - Bei einer Verkehrskontrolle in Nürnberg hat die Polizei acht verwahrloste Hundewelpen in einem Kleintransporter aus Rumänien gefunden. Die mitgeführten Impfpässe und Tierausweise des 33-jährigen Fahrers stellten sich als Fälschungen heraus, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Eine Tierärztin habe festgestellt, dass die Tiere verwahrlost, von Flöhen und Würmern befallen seien und in ihren eigenen Exkrementen liegen mussten. Ihr Gesundheitszustand sei besorgniserregend. Die maximal drei Wochen alten Welpen kamen in ein Tierheim, wo sie unter Quarantäne stehen.

Der Fahrer und sein 37-jähriger Beifahrer sollten eine Sicherheitsleistung von 10 000 Euro hinterlegen. Da ihnen dies nicht möglich war, beschlagnahmte die Polizei ihren Wagen. Die beiden Männer werden außerdem beschuldigt, vier Fahrgäste gegen Bezahlung mitgenommen zu haben, ohne eine Genehmigung für Personenbeförderung zu haben.

Welpenschmuggel aus Osteuropa nach Bayern beschäftigt seit Jahren Behörden und Tierheime. Bayern Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) hatte im Juni die Herkunftsländer der Tiere und den Bund aufgefordert, gemeinsam gegen den illegalen Handel vorzugehen. Im vergangenen Jahr war die Zahl der geschmuggelten Welpen zurückgegangen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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