Drama

Frau getötet: Taucher finden Leiche des Ehemanns

Schonungen  - Nach mehrtägiger Suche haben Taucher die Leiche des Mannes gefunden, der seine Ehefrau vermutlich auf ihren eigenen Wunsch hin erschossen hatte.

Sie bargen den Körper des 79-Jährigen am Donnerstag aus einem See direkt neben dem Main bei Schonungen (Landkreis Schweinfurt), wie die Polizei mitteilte. Dort wurde auch die mutmaßliche Tatwaffe entdeckt, eine Pistole.

Der Rentner hatte in der Nacht zum Sonntag dem Polizeinotruf mitgeteilt, dass er seine Frau erschossen habe und jetzt selbst aus dem Leben scheiden werde. Die Ermittler gehen davon aus, dass er seine schwerkranke Frau auf ihren eigenen Wunsch hin von ihrem Leiden erlösen wollte. Der tödliche Schuss fiel in der gemeinsamen Wohnung in Dittelbrunn. Eine Obduktion soll nun die Ursache seines Todes klären.

Einige Stunden nach dem Anruf hatten Polizisten sein Auto im Bereich der Schonunger Bucht entdeckt, die großangelegte Suche nach dem Mann blieb jedoch zunächst erfolglos. Erst am Mittwoch fanden Beamte das Handy des Mannes in dem See, daraufhin gingen die Taucher der Bereitschaftspolizei dort ins Wasser.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Lkw-Fahrer rastet aus und greift zwei Polizisten an
Ein Lkw-Fahrer ist bei einer Kontrolle völlig ausgerastet. Er wurde bei einem Verstoß erwischt und griff deshalb zwei Polizisten an. Die wurden verletzt.
Lkw-Fahrer rastet aus und greift zwei Polizisten an
Mann wird beim Angeln schwer verletzt: Rute verfängt sich in Stromleitung
Ein Angler hat sich in Gräfendorf schwer verletzt. Die Rute traf auf eine Stromleitung. 
Mann wird beim Angeln schwer verletzt: Rute verfängt sich in Stromleitung
Sie rasten mit unfassbarem Tempo über Bundesstraße: Fahrer erwartet irre Strafe
Die Polizei in Langenfeld in Mittelfranken stoppte am Montag zwei unglaubliche Verkehrsrowdys. Die beiden waren doppelt so schnell als erlaubt unterwegs. Sie müssen nun …
Sie rasten mit unfassbarem Tempo über Bundesstraße: Fahrer erwartet irre Strafe
Tödlicher Unfall mit dem Unimog: Mann stürzt 150 Meter in die Tiefe
Rund 150 Meter ist ein Autofahrer in Reit im Winkl in die Tiefe gestürzt. Der Mann kam dabei ums Leben. Unter einem Felsvorsprung wurden Autoteile entdeckt.
Tödlicher Unfall mit dem Unimog: Mann stürzt 150 Meter in die Tiefe

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.