Mit 130 km/h

Polizei lässt Raser aus gutem Grund entkommen

Die Polizei in Nürnberg zog bei einer Verfolgungsjagd gegen einen Raser den Kürzeren. Doch es war sehr vernünftig den Unbekannten flüchten zu lassen.

Schnaittach/Nürnberg - Bei einer rasanten Verfolgungsjagd hat die Polizei in Nürnberg das Nachsehen gehabt. Ihren Angaben zufolge floh ein unbekannter Autofahrer in der Nacht auf Donnerstag vor einer Polizeikontrolle auf einem Autohof bei Schnaittach (Landkreis Nürnberger Land). Beamte verfolgten den Raser anschließend über drei verschiedene Autobahnen bis ins Nürnberger Stadtgebiet, wo er mit bis zu 130 Kilometern pro Stunde unterwegs war und mehrere rote Ampeln überfuhr.

Um Unbeteiligte nicht zu gefährden, brachen die Beamten die Verfolgung daraufhin ab. Eine anschließende Suche mit mehreren Streifen und einem Hubschrauber blieb erfolglos. Im Stadtteil Eibach wurde am Morgen das beschädigte Auto, das offenbar mit einem dort geparkten Fahrzeug kollidiert war, aufgefunden. Das Kennzeichen war laut Polizei vermutlich in Sachsen entwendet worden. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

dpa

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