Ausschreitungen vor Fußballspiel

Polizei in Nürnberg nimmt 125 Hooligans fest

Nürnberg - Hooligans von Eintracht Braunschweig hatten am Sonntag vor dem Spiel in der Nürnberger Innenstadt für Aufruhr gesorgt. Die Polizei musste 125 von ihnen vorübergehend in Gewahrsam nehmen.

Die Nürnberger Polizei hat 125 Hooligans in Gewahrsam genommen. Die zum Teil vermummten Anhänger von Eintracht Braunschweig hatten sich am Sonntag vor dem Spiel gegen Nürnberg in der Innenstadt getroffen. Dabei hatten sie diverse Metall- und Plastikstangen bei sich, wie die Polizei mitteilte. Als die Gruppe kontrolliert werden sollte, flüchteten die Teilnehmer. Wegen des äußerst aggressiven Auftretens der Fußballfans nahmen Polizisten sie mit aufs Präsidium. „Ein derart massives Auftreten von gewaltbereiten Fans kommt sehr selten vor“, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten fanden bei der Gruppe fast 100 Sturmhauben, verbotene Messer sowie Betäubungsmittel. Die Hooligans durften das Präsidium erst nach Spielende verlassen. Gegen sechs von ihnen wird ermittelt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Junge Männer werfen Steine und Paletten auf fahrende Autos: Das ist ihre irre Begründung
Zwei junge Männer im Alter von 16 und 19 Jahren sollen zahlreiche große Steine und Holzpaletten auf fahrende Autos, Lastwagen und einen Zug geworfen haben. Ein Beifahrer …
Junge Männer werfen Steine und Paletten auf fahrende Autos: Das ist ihre irre Begründung
Bei Schweinfurt: Dieb klaut ganzes Weizenfeld
Diebesfahrt mit schwerem Gerät: Ein Unbekannter hat im unterfränkischen Geldersheim (Landkreis Schweinfurt) ein Weizenfeld abgeerntet.
Bei Schweinfurt: Dieb klaut ganzes Weizenfeld
Warnung vor starken Gewittern in ganz Bayern - sie drohen am Dienstagabend
Schon am Montagabend zogen mehrere größere Gewitter über Bayern. Nun, zum Dienstagabend hin, wird die Lage wieder ähnlich brenzlich. Der Deutsche Wertterdienst warnt.
Warnung vor starken Gewittern in ganz Bayern - sie drohen am Dienstagabend
Jürgen H. fuhr brennenden Tanklaster aus Wohngebiet - und stand jetzt für damals vor Gericht
Er steuerte einen brennenden Tanklaster mit 34.000 Litern Benzin und Diesel aus einem Wohngebiet - und wurde von ganz Bayern als Held gefeiert. Jetzt steht er wegen …
Jürgen H. fuhr brennenden Tanklaster aus Wohngebiet - und stand jetzt für damals vor Gericht

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.