Mann (50) missbraucht Buben auf Segelschiff

Deggendorf - Ein 50-jähriger Niederbayer soll jahrelang Buben sexuell missbraucht haben. Der Mann hatte seine Opfer in den Ferien auf sein Boot eingeladen - die Eltern hatten dem Mann vertraut. 

Auf Segeltörns in der Adria soll sich ein aus Niederbayern stammender Mann jahrelang an Buben vergangen haben. Der 50-Jährige aus dem Landkreis Deggendorf hatte nach den Ermittlungen die Kinder in den Ferien auf sein Boot in Italien eingeladen und sie dann sexuell missbraucht. Nach der Anzeige eines 17-Jährigen wurde gegen den Mann Haftbefehl erlassen, teilte die Straubinger Polizei am Mittwoch mit. Der Mann soll sich bereits im Jahr 2005 an dem Jugendlichen vergangenen haben. Seitdem soll es auch zu Übergriffen auf andere Jungen gekommen sein. Der Mann habe ein Teilgeständnis abgelegt, berichtete die Kriminalpolizei.

Der Jugendliche, der vor drei Monaten durch seine Strafanzeige in Deggendorf die Ermittlungen ins Rollen gebracht hatte, war zum Tatzeitpunkt erst zwölf Jahre alt. Gegen den 50-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern ermittelt. Die Übergriffe auf den Schüler und weitere Opfer werden von der Polizei als “massiv“ bezeichnet.

Bei der Untersuchung des Falls fand die Kripo heraus, dass der Beschuldigte seit fünf Jahren immer wieder Kinder und Jugendliche auf sein Segelschiff einlud. Die Eltern hätten dem Mann vertraut und deshalb den Reisen zugestimmt. Der Mann lebte in den Sommermonaten jeweils auf seinem Boot und verbrachte die Winterzeit in einer Gemeinde bei Deggendorf. Die Polizei sucht nun nach weiteren möglichen Opfern des 50-Jährigen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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