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Alexander Renz: Der mutmaßliche Mörder ist auf der Flucht.

Polizei warnt Bewohner

Mörder von Mespelbrunn wieder aufgetaucht

Mespelbrunn/Würzburg - Auf der Suche nach dem Mörder einer dreifachen Mutter in Unterfranken hat die Polizei trotz verstärkter Fahndung noch keine heiße Spur. Ein Bewohner meldete, den Verdächtigen am Freitag im Raum Mespelbrunn gesehen zu haben.

Die Suche in der Umgebung von Mespelbrunn, wo die 32-jährige Frau im Sommer erstochen wurde, laufe noch immer auf Hochtouren, sagte ein Polizeisprecher in Würzburg am Samstag. Weiter würden Scheunen und Jagdhütten in der Nähe des Tatorts durchsucht, ebenso kontrolliere die Polizei mit Ermittlern aus ganz Unterfranken verstärkt den Verkehr rund um die Gemeinde. “Wir gehen nach wie vor davon aus, dass der Gesuchte Unterschlupf im Spessart sucht“, sagte der Polizeisprecher.

Die Polizei rief die Bevölkerung erneut dazu auf, aus Sicherheitsgründen keine Anhalter mit ihrem Auto mitzunehmen. Gleichzeitig appellierten die Beamten an die Bewohner von Mespelbrunn und Umgebung, wachsam zu sein und auf verdächtig wirkende Personen zu achten. Die Polizei war nach eigenen Angaben das ganze Wochenende über gezielt in der Spessartgemeinde und Umgebung präsent.

Die Mutter war Ende Juli 2008 auf dem Parkplatz von Schloss Mespelbrunn erstochen worden. Dringend tatverdächtig ist ein 36 Jahre alter verschmähter Liebhaber der Frau. Nach neuen Hinweisen aus der Bevölkerung hatte die Polizei in der Nacht zum Freitag die Fahndung nach dem seit Monaten gesuchten Mörder verstärkt. Ein Bewohner hatte sich bei der Polizei gemeldet und berichtet, er habe den Verdächtigen im Raum Mespelbrunn gesehen.

dpa

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