München rüstet sich vor möglichen Terroranschlägen. In der vergangenen Woche wurden beispielsweise bereits Betonpoller am Marienplatz platziert.

Mehr Schutz vor Terroranschlägen

Polizei testet neue mobile Fahrzeugsperren für Weihnachtsmärkte

Seit Freitag testet die bayerische Polizei mobile Fahrzeugsperren, die an den Weihnachtsmärkten rund um den Marienplatz zum Einsatz kommen und vor möglichen Anschlägen schützen sollen

München/Nürnberg - Die bayerische Polizei testet seit Freitag neue mobile Fahrzeugsperren an den Weihnachtsmärkten rund um den Marienplatz in München und in Nürnberg. Es handele sich um Konstrukte aus drei Eisenpfeilern, die auf einen Sockel montiert sind, sagte ein Sprecher der Bereitschaftspolizei am Freitag. Sie sollen die Durchfahrten zu den Märkten versperren und so Terroranschläge wie auf den Berliner Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr verhindern. Auf dem Augsburger Christkindlesmarkt sollen sie nach Polizeiangaben Mitte nächster Woche installiert werden.

Eine Arbeitsgruppe innerhalb der Bereitschaftspolizei erprobe derzeit verschiedene Systeme, die Veranstaltungen sicherer machen sollen, hieß es. Dazu zählen auch die neuen mobilen Fahrzeugsperren. Getestet werde nun etwa, wie gut sie zu transportieren und zu lagern sind.

Sicherheit spielt bei den Weihnachtsmärkten in diesem Jahr eine große Rolle. In München waren in der vergangenen Woche Pflanztröge und andere Sperren an offenen Zufahrten am Marienplatz aufgestellt worden. Am Dienstag (5. Dezember) werden auch am Viktualienmarkt Pflanzentröge aufgestellt. Nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden gibt es nach wie vor keine konkrete Gefährdungslage.

dpa

Meistgelesene Artikel

Mehrere Verletzte bei Randale in Asylunterkunft
Bei Ausschreitungen in einer Ingolstädter Asylunterkunft sind mehrere Polizisten und Sicherheitsleute leicht verletzt worden.
Mehrere Verletzte bei Randale in Asylunterkunft
Blutiger Streit in Kempten - 54-Jähriger in Lebensgefahr
Bei einer blutigen Auseinandersetzung ist ein 54 Jahre alter Mann in Kempten von einem Bekannten lebensgefährlich verletzt worden.
Blutiger Streit in Kempten - 54-Jähriger in Lebensgefahr
Großmutter erstochen - 27-Jährige kommt in Psychiatrie
Nach einem blutigen Familiendrama in Lindau am Bodensee muss eine 27 Jahre alte Frau in die Psychiatrie. Sie soll ihre 85 Jahre alte Großmutter am Freitagabend erstochen …
Großmutter erstochen - 27-Jährige kommt in Psychiatrie
Drama an der Donau: Mann will rollendes Auto anhalten und ertrinkt vor Augen seiner Partnerin
Er wollte seinen rollenden Wagen stoppen, doch dabei ist ein Mann aus dem Landkreis Freising gestorben. Er ertrank in der Donau - vor den Augen seiner Partnerin.
Drama an der Donau: Mann will rollendes Auto anhalten und ertrinkt vor Augen seiner Partnerin

Kommentare