Alarm in Regensburg

Amokdrohung: Polizei schnappt 34-Jährigen

Regensburg - Stefan S. kündigt an, in einer Regensburger Fortbildungseinrichtung beliebig viele Menschen und sich selbst zu töten. Dann verschwindet er. Die Polizei fahndet bis in die Abendstunden nach dem potenziellen Amokläufer.

Gegen 21.10 Uhr am Dienstag nahmen in Regensburg die bangen Stunden eine Ende: Die Polizei nahm den 34 Jahre alten Stefan S. fest, der am Nachmittag in einer Fortbildungseinrichtung im Südosten der Stadt mit einem Amoklauf gedroht hatte. Er werde beliebig viele Menschen und dann sich selbst töten, hatte er gegenüber mehreren Anwesenden angekündigt. Dann war er verschwunden. Die Polizei leitete eine Fahndung ein.

Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilt, ging Stefan S. Beamten der Bundespolizei am Regensburger Hauptbahnhof ins Netz. Er habe sich widerstandslos festnehmen lassen. Waffen habe er zum Zeitpunkt der Festnahme nicht bei sich getragen. Der Mann sei in eine Fachklinik gebracht worden.

Mit seiner Drohung hatte Stefan S. die Menschen in Angst und Schrecken versetzt und die Polizei in Atem gehalten. Mediziner stuften die Drohungen des psychisch angeschlagenen Mannes als durchaus ernst zu nehmen ein. Stefan S. sei in der Vergangenheit wiederholt mit Stichwaffen angetroffen worden und könne bewaffnet sein, hieß es.

Jetzt ist die Gefahr gebannt. Die weiteren Ermittlungen zum dem Vorfall in der Fortbildungseinrichtung führt die Polizeiinspektion Regensburg Süd durch.

mcf

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