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Blitzlicht und Heulton heißt ab sofort: anhalten.

Hier hören Sie den "Yelper"

100 Polizeiwagen bekommen die Ami-Sirene

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München – Die Testphase hat begonnen: 100 Autos der bayerischen Polizei klingen jetzt amerikanisch, bekommen den sogenannten "Yelper" als Ergänzung zum Martinshorn. 

Er ist, mit einem Wort, ohrenbetäubend. Der „Yelper“, ein neues Anhaltesignal der Polizei, soll das Martinshorn ergänzen und Verkehrsteilnehmer schneller als bisher zum Stoppen bewegen. Gestern hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) den Warnton und sein optisches Pendant, den rot vom Wagendach blitzenden „Flasher“, vorgestellt.

Die neue Technik soll ab jetzt bis März in 100 Polizeiautos getestet werden. Sie sind in ganz Bayern unterwegs – in München fahren ein paar von ihnen schon seit Anfang Januar durch die Straßen. Sollten sich die Signale bewähren, könnten sie zukünftig flächendeckend eingesetzt werden.

So klingt der Yelper

Yelper

Wenn Polizeihauptmeister Klaus Neumeier entscheiden dürfte, würde er sofort ja sagen. Der Beamte (35) fährt seit Anfang Januar mit „Yelper“ und „Flasher“ durch München. Sein Eindruck: „absolut positiv.“ Beim Martinshorn, sagt er, dächten die Leute eher ans Platzmachen denn ans Anhalten. Durch den amerikanischen Heulton wüssten sie nun genau, was zu tun ist. Selbst Autofahrer hätten das ihm gegenüber schon bestätigt. Fazit: „Das ist eine gute Investition.“

Und auch keine allzu teure. 100 Euro kostet die Aufrüstung des schon vorhandenen Signalbalkens mit dem roten Blitzlicht. Der Sirenenton lässt sich per Software leicht aufspielen. Ob er tatsächlich eingeführt wird, entscheidet sich laut Herrmann in diesem Jahr.  

mmä

Hier finden Sie ein Info-Video von des Bayerischen Landesportals

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