Wegen Diebstahl angeklagt 

Polizist wird zum Langfinger

Ein Polizist in Nürnberg bediente sich am Geld der Polizei und muss sich nun vor Gericht dafür verantworten.

Nürnberg - Wegen Diebstahls von Verwarnungsgeldern muss sich ein Polizist in Nürnberg vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 26 Jahre alten Beamten vor, Bargeld aus dienstlichen Geldtaschen von Kollegen sowie aus einer Geldkassette gestohlen zu haben - insgesamt rund 700 Euro. Das Geld verschwand laut Anklage vermutlich in den Räumen der Bereitschaftspolizei in Nürnberg, der der 26-Jährige angehört.

Der angeklagte Polizist bestritt die Vorwürfe beim Prozessauftakt am Mittwoch vor dem Amtsgericht. Zur Tatsache, dass seine Fingerabdrücke auf den Geldtaschen der Kollegen waren, sagte der 26-Jährige, es sei bei Einsätzen üblich, auch die Taschen der Kollegen zu benutzen.

Der Beamte hatte im Februar 2014 bei der Bereitschaftspolizei begonnen. Seit Juni 2016 ist er vom Dienst suspendiert. Ein Urteil könnte nach derzeitiger Planung am 21. August gesprochen werden.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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