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Ursula Herrman erstickte 1981 qualvoll in eine Holzkiste, die im Waldboden vergraben war.

Ex-Polizist als Zeuge im Herrmann-Prozess

Augsburg - Mit einer weiteren Zeugenvernehmung ist am Dienstag der Augsburger Prozess um die Entführung und den Erstickungstod der zehnjährigen Ursula Herrmann fortgesetzt worden.

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Die Kammer hörte einen pensionierten Polizeibeamten an, der an den Ermittlungen zu dem Verbrechen im September 1981 beteiligt war. Er sei selbst am Fundort des Fahrrads des Mädchens sowie am Tatort im Einsatz gewesen, sagte der 73-Jährige. Bei der Spurenauswertung vor Ort hätten er und seine Mitarbeiter alle erdenkliche Sorgfalt walten lassen. Dort habe sich im engeren Umkreis auch niemand aufgehalten, der dazu nicht als Ermittler befugt gewesen sei.

Der Fall Ursula Herrmann

Entführungsfall Ursula Herrmann

Er selbst sei nur am Rande an den Ermittlungen beteiligt gewesen, sagte der frühere Polizist. Nur zwei seiner Mitarbeiter, aber nicht er selbst hätten damals zur Sonderkommission der Kriminalpolizei gehört. Er sei für die Betreuung der Familie Herrmann zuständig gewesen.

Der 59 Jahre alte Angeklagte soll Ursula Herrmann im September 1981 entführt und in eine im Wald vergrabene Kiste gesperrt haben. Das Mädchen war darin erstickt. Der Beschuldigte ist gemeinsam mit seiner Frau wegen erpresserischen Menschenraubes mit Todesfolge angeklagt. Beide bestreiten die Tat.

dpa

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