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In Augsburg wurde in der Nacht zum Freitag ein Polizist erschossen

Polizisten-Morde – Taten, die niemand vergisst

Augsburg - Mit den tödlichen Schüssen in Augsburg, bei dem Mathias V. ums Leben kam, steigt die Zahl der seit 1945 von Rechtsbrechern getöteten Polizisten auf 392.

Wie eiskalt die Killer teilweise ihre Opfer töteten, zeigt ein Blick in die Verbrechenskartei:

4. März 1988: Der psychisch gestörte Slobodan Stefanovic (37) dreht plötzlich durch und stürmt in die Polizeistation in Dorfen. Er eröffnet sofort das Feuer und trifft drei Polizisten – Robert Gebler (27), Alfred Maier (46) und Karl Loibl (46) sterben.

22. Januar 1995: Im U-Bahnhof Bonner Platz in München-Schwabing tötet ein bosnischer Tankstellenräuber den Polizeimeister Markus Jobst (21). Die Kugel trifft mitten ins Herz, der Beamte hat keine Chance. Er starb, weil er zu spät zur Waffe griff. Seine Kollegin Margit H. überlebt verletzt.

15. September 1996: Zivilfahnder Bernhard Walter, 43, wird in einer Gaststätte in Neumarkt (Bayern) von einem als gewalttätigen Waffennarr bekannten Kfz-Mechaniker erschossen.

16. August 1996: Im Stadtteil Bergedorf (Hamburg) wird Polizeihauptmeister Matthias Schipplick, 34, von einem Autofahrer erschossen, den er ohne Papiere angetroffen hat.

1. August 1999: Ein türkischer Drogendealer, 24, schießt bei einer Kontrolle Polizeihauptmeister Michael Emmerich, 37, in Hagen (NRW) nieder, er tötet eine unbeteiligte Lehrerin und begeht Selbstmord.

28 .Januar 2000: Bei der Schlichtung eines Beziehungsstreits wird Kriminaloberkommissar Berthold Schlotzhauer, 46, in Aschaffenburg (Bayern) ohne Vorwarnung durch Schüsse in die Brust getötet.

Polizistenmord in Augsburg

Polizistenmord in Augsburg

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