Polizistenmord Augsburg
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Ein Foto des ermordeten Polizisten Mathias Vieth steht beim Trauergottesdienst im Jahr 2011 im Mariendom von Augsburg. Am Mittwoch wird der Prozess um den Tod des Polizisten fortgesetzt.

Prozess geht weiter

Polizistenmord: DNA von Angeklagtem an Waffen

Augsburg - In einem Augsburger Wald soll der 58-jährige Angeklagte den Polizisten Mathias Vieth erschossen haben. Nun wurden seine DNA-Spuren auf sichergestellten Waffen gefunden.

Im Prozess um den Mord an dem Augsburger Polizisten Mathias Vieth wurden bei einer weiteren Untersuchung von sichergestellten Waffen DNA-Spuren des Angeklagten gefunden. Dies berichtete eine Münchner Gerichtsmedizinerin am Mittwoch im Verfahren vor dem Landgericht Augsburg.

Sie hatte bereits früher an Beweismaterial genetische Hinweise auf den 58-Jährigen entdeckt. Er war bereits Mitte der 1970er Jahre wegen eines Polizistenmordes verurteilt worden. Mit dem Ergänzungsgutachten zu den DNA-Spuren will die Strafkammer die Beweisaufnahme abschließen.

Verfahren wurde unterbrochen

Damit die Verteidiger weitere Beweisanträge prüfen können, wurde das Verfahren allerdings zunächst unterbrochen. Dennoch sollte noch am Mittwoch der Staatsanwalt sein Plädoyer halten.

Der 58-jährige Angeklagte soll gemeinsam mit seinem älteren Bruder im Oktober 2011 nach einer Verfolgungsjagd in einem Augsburger Wald den 41 Jahre alten Polizisten erschossen und dessen Kollegin verletzt haben.

Das Verfahren gegen den Bruder war wegen der Parkinsonerkrankung des 60-Jährigen ausgesetzt worden und soll später noch einmal von vorne beginnen.

dpa

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