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Das Waffenlager zum Augsburger Polizistenmord wurde im Keller bei der Tochter von Raimund M. entdeckt.

Polizistenmord: Jetzt redet die Tochter von Raimund M.

Augsburg - Die mutmaßlichen Polizistenmörder von Augsburg schweigen weiter, doch jetzt redet die Tochter von Raimund M.: Der Keller diente ihrem Vater und Onkel wohl als Waffenlager.

Den mutßmaßlichen Tätern wurde eine Kiste mit Sturmgewehren, Pistolen und Handgranaten zum Verhängnis, wie die "Augsburger Allgemeine" berichtet. Die Tochter von Raimund M., eine 31-jähige Frau aus dem Augsburger Raum, sitzt seit vergangener Woche in Untersuchungshaft. Ihr Vater ist einer der Verdächtigen im Augsburger Polizistenmord.

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Das schreckliche Brüderpaar schweigt

Die Kiste mit Waffen und Sprengstoff stand bei der Frau im Keller - wohl das Waffendepot für ihren Vater und Onkel. Zuerst schwieg die Tochter, jetzt packte sie doch noch gegenüber den Ermittlern aus. Sie habe nichts von den Waffen gewusst und sie erst kürzlich entdeckt, sagte sie aus. Doch die beiden Brüder Waffen versteckten ihre Waffen auch auf dem Bauernhof eines Schwagers in Friedberg. Problematisch für die Tochter: Auf einer der Waffen fanden die Ermittler ihren genetischen Fingerabdruck. Dass die Tochter vom Waffenversteck wusste, gab sie jetzt auch zu. Sie sagte aber, die Waffen erst zwei oder drei Tage nach der Festnahme des Vaters gefunden zu haben. Zur Polizei ging sie aber nicht.

Als die Polizei aber ohnehin wenige Tage später das Haus durchsuchte, entdeckten die Beamten unter den Waffen auch drei Kalaschnikow-Sturmgewehre. Aus einem Gewehr dieses Typs wurden vermutlich die tödliche Schüssen auf Mathias Vieth abgefeuert. Ob eine der drei Kalaschnikows die Tatwaffe ist, blieb laut "Augsburger Allgemeine" bisher aber ungeklärt.

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Die Staatsanwaltschaft wirft der Tochter keine Beteiligung an dem Mord vor, dafür aber illegalen Waffenbesitz und einen Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Trotz Aussage sitzt sie weiter in U-Haft.

mm

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