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Natalie Hot (24) aus Ampfing

Gericht

Natalie Hot darf nicht mehr chatten

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Ampfing – Porno-Darstellerin Natalie Hot (24) aus Ampfing (Kreis Mühldorf am Inn) darf in ihrem Wohnhaus keine Erotik-Chats mehr abhalten und auch kein erotisches Bildmaterial mehr produzieren.

Das hat das Verwaltungsgericht München gestern entschieden. Das Webcam-Girl hatte den Einbau eines Darstellungs- und Schaustellereizimmers beantragt. Das Landratsamt lehnte ab und untersagte ihr gleichzeitig eine solche Nutzung.

Die Richter gaben der Behörde recht. Nach Ansicht des Gerichts halten sich „die Chat-Darbietungen der Klägerin nicht mehr im Rahmen der baurechtlich zulässigen Wohnnutzung“. Sie gehe dem Chatten Vollzeit 40 Stunden pro Woche nach, und ihre Tätigkeit trete auch „mit gewisser Außenwirkung“ in Erscheinung. In der Nachbarschaft gibt es bösen Streit wegen Natalie Hot. Einige Nachbarn fühlen sich vom Erotikgewerbe gestört und sorgen sich um ihre Kinder.

Die Porno-Darstellerin hat bereits angekündigt, Berufung gegen das Urteil einzulegen. Wahrscheinlicher ist aber, dass sie aus Bayern wegzieht. „Wenn wir abhauen, dann nach Mallorca“, sagte ihr Ehemann. „Wenn uns der bayerische Staat nicht haben will, bekommt er auch unsere Steuern nicht.“ Bis dahin könnte es für die Nachbarn noch hoch hergehen. Denn das Paar hat am Rande der Verhandlung am Vortag angekündigt, ihnen in den Monaten bis zum eventuellen Auszug „die Hölle heißzumachen“. 

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