Schwere Brandstiftung

Praxis angezündet - Zahnärztin muss fünf Jahre hinter Gitter

München - Weil eine Zahnärztin aus Geldnot ihre Praxis in der Münchner Innenstadt angezündet hat, ist sie am Donnerstag vom Landgericht zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Die 62-Jährige habe sich der schweren Brandstiftung schuldig gemacht, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Auslöser der Tat am 22. August 2013 waren die finanziellen Folgen ihrer Scheidung. Die Frau konnte ihren Verpflichtungen gegenüber ihrem Ex-Mann und Kollegen nicht mehr nachkommen und meldete hoch verschuldet Insolvenz an. Nach der Brandstiftung tauchte die Angeklagte zunächst unter, wurde aber wenig später gefasst.

dpa/lby

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Gerechtigkeit nach 31 Jahren: Homo-Mörder verurteilt
Der damals 25-jährige Täter, hat im Januar 1986 einen homosexuellen Rentner auf brutale Art ermordet. Am Freitag wurde das Urteil gesprochen.
Gerechtigkeit nach 31 Jahren: Homo-Mörder verurteilt
Nach Mord an Mutter: Grausiges Gerücht geht in der Gemeinde um
Seit Mitte September wurde eine 53-jährige Frau aus Altenmarkt (Kreis Traunstein) vermisst. Jetzt wurde ihre Leiche unweit in einem Waldstück entdeckt.
Nach Mord an Mutter: Grausiges Gerücht geht in der Gemeinde um
Verkehrsunfall auf der A8 - Zwei Schwerverletzte
Bei einem Unfall auf der Autobahn A8 nahe Leipheim (Landkreis Günzburg) sind am Freitagmorgen zwei Menschen schwer verletzt worden.
Verkehrsunfall auf der A8 - Zwei Schwerverletzte
Mehr Polizeikontrollen bei umstrittenem Flüchtlingszentrum Manching
Das Asylbewerberzentrum in einer Ex-Kaserne im oberbayerischen Manching war schon immer umstritten. Nun will die Polizei dort mehr kontrollieren, weil die Zahl der von …
Mehr Polizeikontrollen bei umstrittenem Flüchtlingszentrum Manching

Kommentare