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Die Staatsregierung hat ein Hindernis für den Bau der Flutpolder an der Donau aus dem Weg geräumt.

Einigung mit Bauern

Projekt "Donaupolder" macht Fortschritte

München - Es sieht so aus, als könnten die Flutpolder an der Donau als Schutz gegen Hochwasser gebaut werden. Die Staatsregierung hat ein Hindernis aus dem Weg geräumt.

Die Staatsregierung hat ein Hindernis für den Bau der geplanten zwölf Flutpolder an der Donau aus dem Weg geräumt. Die Behörden haben sich mit dem Bayerischen Bauernverband über die Höhe der Entschädigung geeinigt, die der Freistaat für die Nutzung der Poldergrundstücke zahlt. Das berichtete Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in München.

Die Bauern, die Grundstücke für die Polder zur Verfügung stellen, werden nicht enteignet, sondern bleiben Eigentümer. Zusätzlich erhalten sie eine Einmalzahlung. Dafür allein hat die Staatsregierung 100 bis 110 Millionen Euro veranschlagt, wie Scharf sagte. Und wird ein Polder bei Hochwasser geflutet, will die Staatsregierung die Schäden vollständig ersetzen. „Das sind unsere Festungen gegen Jahrhundertfluten“, sagte Scharf. Die Polderpläne waren bei den Bauern entlang der Donau auf keine große Begeisterung gestoßen, weil viele fürchteten, nicht angemessen entschädigt zu werden.

dpa

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