+
Die Staatsregierung hat ein Hindernis für den Bau der Flutpolder an der Donau aus dem Weg geräumt.

Einigung mit Bauern

Projekt "Donaupolder" macht Fortschritte

München - Es sieht so aus, als könnten die Flutpolder an der Donau als Schutz gegen Hochwasser gebaut werden. Die Staatsregierung hat ein Hindernis aus dem Weg geräumt.

Die Staatsregierung hat ein Hindernis für den Bau der geplanten zwölf Flutpolder an der Donau aus dem Weg geräumt. Die Behörden haben sich mit dem Bayerischen Bauernverband über die Höhe der Entschädigung geeinigt, die der Freistaat für die Nutzung der Poldergrundstücke zahlt. Das berichtete Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in München.

Die Bauern, die Grundstücke für die Polder zur Verfügung stellen, werden nicht enteignet, sondern bleiben Eigentümer. Zusätzlich erhalten sie eine Einmalzahlung. Dafür allein hat die Staatsregierung 100 bis 110 Millionen Euro veranschlagt, wie Scharf sagte. Und wird ein Polder bei Hochwasser geflutet, will die Staatsregierung die Schäden vollständig ersetzen. „Das sind unsere Festungen gegen Jahrhundertfluten“, sagte Scharf. Die Polderpläne waren bei den Bauern entlang der Donau auf keine große Begeisterung gestoßen, weil viele fürchteten, nicht angemessen entschädigt zu werden.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Gewaltexzess in Nürnberg: Frau bei Attacke lebensgefährlich verletzt
Am Mittwochnachmittag hat ein Mann in Nürnberg derart heftig auf eine ältere Frau eingeschlagen, dass diese nach Polizeiangaben lebensgefährlich verletzt wurde. Die …
Gewaltexzess in Nürnberg: Frau bei Attacke lebensgefährlich verletzt
Seilfalle für Radfahrer - Mehr als drei Jahre Haft für 22-Jährigen
Er spannt ein dünnes Seil quer über einen Weg - wenige Stunden später fährt ein Radfahrer in die Falle und wird schwer verletzt. Für diese Tat muss ein junger Mann nun …
Seilfalle für Radfahrer - Mehr als drei Jahre Haft für 22-Jährigen
Ohne erkennbaren Grund: Passant schlägt Rentnerin auf offener Straße brutal zusammen
Auf offener Straße und ohne erkennbaren Grund hat in Nürnberg ein nur mit Unterhose bekleideter Passant eine 73 Jahre alte Frau brutal zusammengeschlagen.
Ohne erkennbaren Grund: Passant schlägt Rentnerin auf offener Straße brutal zusammen
GfK: Bis zu 400 Stellen am Nürnberger Firmensitz bedroht
Die Pläne für den radikalen Konzernumbau beim Marktforscher GfK nehmen Formen an. Am Firmensitz in Nürnberg könnten 400 Stellen wegfallen, teilte ein …
GfK: Bis zu 400 Stellen am Nürnberger Firmensitz bedroht

Kommentare