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Protestierende Flüchtlinge in Pfarrheim von Regensburg.

Regensburg

Protest im Dom - Flüchtlinge in Pfarrheim umgezogen

Regensburg - Nach knapp einer Woche Zuflucht im Regensburger Dom sind etwa 50 Flüchtlinge am Montag in ein Pfarrheim umgezogen.

„Dort sind die Unterbringungsmöglichkeiten besser. Es gibt mehrere Räume, in denen sich die Menschen aufhalten können, und einen Innenhof zum Spielen für die Kinder“, sagte Bistumssprecher Jakob Schötz. Zudem sollen in dem Pfarrheim St. Emmeram noch Trennwände und mobile Duschen aufgebaut werden. Die 45 Flüchtlinge hatte am vergangenen Dienstag Zuflucht im Regensburger Dom gesucht und für ein Bleiberecht und gegen die Einstufung einiger Balkan-Staaten als sichere Herkunftsländer demonstriert.

Der Bistumssprecher betonte, dass nach wie vor kein Kirchenasyl gewährt werde. Es handele sich um eine geduldete Präsenz. Wie lange die Situation noch dauern soll, ist unklar. „Wir entscheiden von Tag zu Tag“, erläuterte Schötz. Die Kinder unter den Flüchtlingen sollen aber in den kommenden Tage wieder zur Schule gehen. Zudem ist in dem Pfarrheim ein Zimmer bereitgestellt worden, in dem die zum Teil kranken Menschen untersucht werden können.

dpa

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