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Im Januar 2006 stürzt die Eishalle in Bad Reichenhall ein - und 15 Menschen sterben.

Reichenhall-Katastrophe: Plädoyers haben begonnen

Traunstein - Im neu aufgerollten Prozess um den Einsturz der Eissporthalle von Bad Reichenhall hat am Dienstagmorgen die Staatsanwaltschaft mit ihrem Plädoyer begonnen.

Vor dem Landgericht Traunstein muss sich erneut ein Gutachter verantworten, der die Dachkonstruktion drei Jahre vor der Katastrophe untersucht und ihr fälschlicherweise einen guten Zustand bescheinigt hatte. Am 2. Januar 2006 stürzte das Hallendach ein, zwölf Kinder und drei Frauen wurden getötet.

Das Gericht hatte 2008 entschieden, dass der Gutachter zwar Sorgfaltspflichten verletzt hatte. Es sei aber nicht erwiesen, dass sein Fehlverhalten ursächlich für das Unglück war. Der Bundesgerichtshof hob den Freispruch vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung wegen mehrerer Rechtsfehler auf.

dapd

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