+
Er drohte mit einem Amoklauf, nun steht ein 47-jähriger Ex-Polizist vor Gericht.

Gerichtsprozess

Nach Morddrohungen vor Gericht

Nürnberg - Wegen Mord- und Amoklaufdrohungen muss sich von heute an ein früherer Polizist vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 47 Jahren alten Nürnberger vor, im Zusammenhang mit einem Sorgerechtsstreit im Juni 2010 mit der Ermordung seiner Ex-Frau, seiner Mutter und einer Nürnberger Richterin gedroht zu haben. Ein paar Tage später soll der in den Ruhestand versetzte Polizist bei einer Familienberatungsstelle angerufen und einen Amoklauf im Nürnberger Justizgebäude angekündigt haben. In dem Telefonat mit einer Psychologin habe er erklärt: „Ich bin der geborene Amokläufer. Man lässt mir keine andere Wahl, es bleibt nur Selbstjustiz“.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gerechtigkeit nach 31 Jahren: Homo-Mörder verurteilt
Der damals 25-jährige Täter, hat im Januar 1986 einen homosexuellen Rentner auf brutale Art ermordet. Am Freitag wurde das Urteil gesprochen.
Gerechtigkeit nach 31 Jahren: Homo-Mörder verurteilt
Nach Mord an Mutter: Grausiges Gerücht geht in der Gemeinde um
Seit Mitte September wurde eine 53-jährige Frau aus Altenmarkt (Kreis Traunstein) vermisst. Jetzt wurde ihre Leiche unweit in einem Waldstück entdeckt.
Nach Mord an Mutter: Grausiges Gerücht geht in der Gemeinde um
Verkehrsunfall auf der A8 - Zwei Schwerverletzte
Bei einem Unfall auf der Autobahn A8 nahe Leipheim (Landkreis Günzburg) sind am Freitagmorgen zwei Menschen schwer verletzt worden.
Verkehrsunfall auf der A8 - Zwei Schwerverletzte
Mehr Polizeikontrollen bei umstrittenem Flüchtlingszentrum Manching
Das Asylbewerberzentrum in einer Ex-Kaserne im oberbayerischen Manching war schon immer umstritten. Nun will die Polizei dort mehr kontrollieren, weil die Zahl der von …
Mehr Polizeikontrollen bei umstrittenem Flüchtlingszentrum Manching

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion