+
Der Geiselnehmer von Ingolstadt im Gerichtssaal

Wegen Gehirnerschütterung

Prozess gegen Ingolstädter Geiselnehmer unterbrochen

Ingolstadt - Der Prozess um die  Geiselnahme im Rathaus von Ingolstadt ist am zweiten Verhandlungstag unterbrochen worden. Der Angeklagte beantragte am Donnerstag den Neustart des Verfahrens.

Grund sei eine Gehirnerschütterung, wegen der er dem Prozess am ersten Verhandlungstag am Dienstag nicht habe folgen können.

Als der Vorsitzende Richter dies ablehnte, stellte der 25-Jährige einen Befangenheitsantrag gegen die Strafkammer. Außerdem beschimpfte er den Vorsitzenden wüst. Die Vernehmung des 3. Bürgermeisters von Ingolstadt - eine der vier Geiseln - wurde auf kommenden Montag (29. September) verschoben.

Der Angeklagte hatte die Geiselnahme zu Prozessbeginn gestanden und sich in einer von seinem Verteidiger verlesenen Erklärung bei den Opfern entschuldigt. Das Geiseldrama war am Abend des 19. August 2013 nach stundenlangem Nervenkrieg von einem Sondereinsatzkommando der Polizei beendet worden. Die Polizisten befreiten die Geiseln und schossen den Täter kampfunfähig.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Brand in Flüchtlingsunterkunft: Brandursache wohl geklärt
Zwei Menschen wurden am Montag bei einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft verletzt. Jetzt gibt es mehr Details über die Brandursache. 
Brand in Flüchtlingsunterkunft: Brandursache wohl geklärt
Brutaler Mord in Asylunterkunft: Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft
Gefesselt, geknebelt und dann erstochen. Im Prozess um den gewaltsamen Tod in einer Asylunterkunft wurden vor Gericht die ersten Plädoyers gesprochen.
Brutaler Mord in Asylunterkunft: Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft
Prostituierten-Mörder von Nürnberg: Jetzt steht der Prozessbeginn fest
Im Mai 2017 soll er zwei Prostituierte ermordet haben. Im Mai beginnt in Nürnberg der Prozess gegen den 21-Jährigen.
Prostituierten-Mörder von Nürnberg: Jetzt steht der Prozessbeginn fest
Verurteilter Reichsbürger: Gericht versteigert Haus und Wohnung
Weil er auf Polizisten geschossen, und einen dabei sogar getötet hatte, war der Reichsbürger Wolfgang P. zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Jetzt hat das …
Verurteilter Reichsbürger: Gericht versteigert Haus und Wohnung

Kommentare