Prozess gegen Neuschwanstein-Mitarbeiter verschoben

Kaufbeuren - Der Prozess um finanzielle Unstimmigkeiten auf Schloss Neuschwanstein ist verschoben worden. Ursprünglich sollte das Verfahren gegen zwei Beamte der Schlossverwaltung an diesem Dienstag vor dem Amtsgericht Kaufbeuren beginnen.

Da ein Verteidiger sein Mandat niedergelegt hatte, beantragte die neue Verteidigerin eine Aussetzung des Verfahrens, um sich sorgfältig in den Fall einarbeiten zu können. Der Prozess werde nun voraussichtlich erst im Juli beginnen, sagte ein Gerichtssprecher am Montag.

Den beiden Angeklagten wird Betrug und besonders schwere Untreue vorgeworfen. Die 42 und 66 Jahre alten ehemaligen Führungskräfte im Märchenschloss von König Ludwig II. sollen Einnahmen von Sonderführungen nicht vollständig an die Bayerische Schlösserverwaltung abgeführt haben. Es geht um mehr als 200 Fälle in den Jahren 2007 bis 2010.

Gegen die Männer waren 2013 jeweils Strafbefehle wegen Betrugs und Untreue erlassen worden. Diese hatten Bewährungsstrafen von acht und elf Monaten sowie eine Wiedergutmachung des Schadens vorgesehen. Weil beide gegen die Strafbefehle Einspruch eingelegt haben, kommt es nun zur Hauptverhandlung.

dpa

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