Acht Frauen hinters Licht geführt

Prozess gegen mutmaßlichen Heiratsschwindler

München - Wegen besonders schweren Betrugs an acht Frauen muss sich ein mutmaßlicher Heiratsschwindler seit Mittwoch vor dem Münchner Landgericht verantworten. Seine Masche war kurios.

Den von dem 33-Jährigen verursachten Schaden beziffert die Anklage auf rund 375 000 Euro. Der Angeklagte bestreitet, seine Opfer getäuscht zu haben. Das Geld der Frauen seien lediglich „Darlehen“ gewesen, er habe die Frauen nie angelogen. Der 33-Jährige gab sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft unter anderem als Opfer des israelischen Geheimdienstes aus, der ihn wegen Befehlsverweigerung im Libanon-Krieg verfolge. Zwei Frauen wurden von dem Mann schwanger und ließen nach dessen Festnahme abtreiben.

dpa

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