Prozess um Mord - war es Eifersucht?

Schweinfurt - Mit 23 Messerstichen soll ein Mann in Schweinfurt einen Nebenbuhler getötet haben und muss sich deshalb wegen Mordes von Montag (2. Mai) an vor Gericht verantworten.

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft konnte der Angeklagte nicht akzeptieren, dass sich seine Freundin von ihm getrennt hatte und wieder mit ihrem früheren Partner zusammen war.

Am 26. Juli vergangenen Jahres lauerte der 27-Jährige laut Anklage gegen 5.30 Uhr dem neuen Lebensgefährten seiner Ex-Freundin vor dessen Wohnung auf. Als das Opfer zur Arbeit wollte, soll es von dem Tatverdächtigen zurück in die Wohnung gedrängt und attackiert worden sein. Der Arbeiter sei völlig überrascht gewesen. Mit einem Messer soll der Angeklagte dann immer wieder auf den 23-Jährigen eingestochen haben.

Der Mann verblutete. Die damals 19 Jahre alte Frau versuchte noch, den offensichtlich eifersüchtigen Angreifer aufzuhalten. Sie wurde ebenfalls durch Messerstiche verletzt. Deshalb muss sich der 27-Jährige auch wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Landgericht verantworten.

Ein Nachbar des Paares hatte den Tumult in der Wohnung damals mitbekommen und gegen die Tür geschlagen. Der Angeklagte soll daraufhin über den Balkon geflüchtet sein, konnte aber kurz darauf festgenommen werden.

dpa

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