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Der Angeklagte vor Gericht.

Prozess um Prostituierten-Mord verzögert sich

Regensburg - In Regensburg zieht sich ein Prozess um die Ermordung einer Prostituierten im Jahr 1990 nach mehr als acht Monaten Verhandlungsdauer weiter in die Länge.

Der Verteidiger des angeklagten 43-Jährigen stellte am Mittwoch erneut Beweisanträge an das Landgericht. Die Richter setzten deswegen für die Plädoyers und das Urteil neue Termine fest. Der Prozess wird nun bis mindestens Anfang März dauern. Ursprünglich sollte bereits im vergangenen Juni das Urteil verkündet werden.

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Angeklagter schweigt zu Prostituiertenmord von 1990

Der vorbestrafte Oberpfälzer soll dem Callgirl vor nahezu 20 Jahren ein Messer in den Rücken gerammt und das Opfer schließlich mit einem Gürtel erdrosselt haben, um das Geld der Frau zu rauben. Der Mann war erst im Jahr 2008 wegen einer DNA-Spur gefasst worden. Bei der Polizei hatte er die Bluttat zugegeben. In dem Prozess räumte er lediglich ein, die 35-jährige Frau mit einer Hand zwei bis drei Minuten gewürgt zu haben. Die tödlichen Verletzungen habe er der Prostituierten aber nicht zugefügt.

Die Rechtsanwälte des Mannes wollen nun durch die zusätzlichen Beweisanträge erreichen, die Aussage eines Belastungszeugen zu entkräften. Der Mann habe schon früher in anderen Verfahren Menschen falsch verdächtigt. Auch der Staatsanwalt räumt ein, dass es solche Denunziationen durch diesen Zeugen gegeben habe.

dpa

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