Zwei zusätzliche Termine

Brutaler Mord mit einer Handkreissäge: Prozess dauert länger

München - Sie soll ihren Freund beim Sexspiel mit einer Kreissäge getötet haben. Jetzt steht die Pädagogik-Studentin vor Gericht. Der Prozess dauert länger als geplant.

Der Münchner Prozess um einen brutalen Mord mit einer Handkreissäge dauert länger als ursprünglich geplant. Das Gericht setzte am Freitag zwei zusätzliche Verhandlungstermine an. Nach der derzeitigen Planung könnten am 24. März die Plädoyers gehalten werden. Als letzter Prozesstag ist nun der 3. April vorgesehen. Dann könnte das Urteil fallen. In dem Aufsehen erregenden Prozess ist eine 32 Jahre alte Pädagogik-Studentin angeklagt, die gestanden hat, ihren Lebensgefährten mit einer Kreissäge getötet zu haben. 

Laut Anklage soll sie ihm Ende 2008 beim Sexspiel mit der Handkreissäge den Kopf abgeschnitten haben, wie Merkur.de berichtete. Im Jahr darauf fand ihr neuer Freund die Leiche auf dem Dachboden, das Paar begrub den Toten im Garten. Erst 2016 kam die Tat ans Licht. Die Familie des Opfers war davon ausgegangen, der Mann sei mit einer neuen Freundin nach Rumänien ausgewandert.

Der ursprüngliche Zeitplan des Gerichts war auch darum etwas durcheinander geraten, weil die Vernehmung der Angeklagten, die aus Gründen des Persönlichkeitsrechtes unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, sich länger hinzog als geplant.

(dpa/lby)

Rubriklistenbild: © picture alliance / Matthias Balk

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