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Prozess um Miesbacher Sparkassenaffäre für Montag abgesetzt

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Justitia
Eine Figur der blinden Justitia. © Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Der Prozess um die Miesbacher Sparkassenaffäre vor dem Landgericht München II ist Montag kurzfristig abgesetzt worden. Ein Prozessbeteiligter sei verhindert, hieß es zur Begründung.

München - Erneut müssen in dem Verfahren der Ex-Vorstandschef der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, Georg Bromme, sowie der Ex-CSU-Landrat und frühere Aufsichtsratschef Jakob Kreidl auf die Anklagebank. In der Affäre ging es unter anderem um Luxusreisen und teure Geschenke auf Kosten der Kreissparkasse.

Vor drei Jahren hatte das Landgericht Bromme und Kreidl wegen Untreue zu eineinhalb Jahren beziehungsweise elf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Bromme und die Staatswaltschaft legten gegen das Urteil Revision ein. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte im vergangenen Jahr die Urteile des Landgerichts München II weitgehend. In einzelnen Punkten änderten die Karlsruher Richter aber die Entscheidung ab.

Nun soll es unter anderem nochmals um Geschenke gehen. Angesetzt sind für den neuen Prozess Termine bis Mitte Mai, der nächste ist am Donnerstag. dpa

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