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Das GfK-Geschäft soll stärker in der Nürnberger Zentrale gebündelt werden.

17 Standorte sollen geschlossen werden

GfK: Bis zu 400 Stellen am Nürnberger Firmensitz bedroht

Die Pläne für den radikalen Konzernumbau beim Marktforscher GfK nehmen Formen an. Am Firmensitz in Nürnberg könnten 400 Stellen wegfallen, teilte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch auf Nachfrage mit.

Nürnberg - Allerdings liefen dazu noch Verhandlungen mit Arbeitnehmervertretern. Geplant sei zudem, 17 der 23 Standorte in Deutschland zu schließen und die Geschäfte stärker in der Nürnberger Zentrale zu bündeln. Daher könnten sich die Angaben zum geplanten Stellenabbau dort noch ändern - „je nachdem wie viele zum Umzug nach Nürnberg bereit sind“, betonte der Sprecher. In Deutschland hat die GfK rund 2300 Mitarbeiter, davon aktuell rund 1900 in Nürnberg.

Den Sparkurs hatte das schwächelnde Marktforschungsinstitut im Sommer angekündigt, bei einer Betriebsversammlung am Dienstag wurden die Pläne konkretisiert. In den nächsten zwei Jahren will die GfK weltweit rund 200 Millionen Euro einsparen. In Deutschland sollen die Kosten um rund 20 Prozent sinken. Derzeit hat GfK weltweit rund 13 000 Mitarbeiter.

Zu schaffen macht dem Konzern zuletzt vor allem die wachsende Konkurrenz von Start-ups, die laut GfK bei den Kunden mit preiswerten Online-Befragungen punkten. Als Reaktion auf den Abwärtstrend holte der GfK-Verein 2016 den Finanzinvestor KKR ins Boot, mit dem der Abschied von der Börse eingeleitet wurde. Davon erhofft sich die Führung mehr Spielraum und Planungssicherheit bei Entscheidungen.

dpa

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