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Die Lage am Sendlinger Tor war in der Nacht nach der Räumung ruhig. 

Nach Hungerstreik der Flüchtlinge

Räumung von Protestcamp in München - fünf Festnahmen

München - Die Räumung des Protestcamps von Flüchtlingen in München am Sendlinger Tor verlief weitgehend ohne Proteste. Mehrere Unterstützer kletterten jedoch auf Bäume, um weiter zu demonstrieren. 

Nach der Räumung eines Protestcamps von Flüchtlingen in der Münchner Innenstadt hat es keine weiteren Proteste gegeben. Die Lage am Sendlinger Tor sei seit der Aktion in der Nacht ruhig, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Die Beamten hatten das Camp in der Münchner Innenstadt nach wochenlangen Protesten und einem fünftägigen Hungerstreik der Flüchtlinge aufgelöst, nachdem diese angekündigt hatten, auch mit dem Trinken aufhören zu wollen.

Während die meisten Teilnehmer der Räumungsaufforderung umstandslos nachkamen, waren mehrere Unterstützer mit einigen Flüchtlingen in Bäume geklettert, um weiter für ein uneingeschränktes Bleiberecht in Deutschland zu demonstrieren. Die Polizei nahm daraufhin 5 Menschen fest und 15 Menschen in Gewahrsam. Sie kamen laut Polizei inzwischen wieder auf freien Fuß.

dpa

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