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Bei der 5-jährigen Rajana geht die Polizei nun doch nicht von einem Vermisstenfall aus.

Vermisstensuche in Parsberg

Rajana (5) ist in Sicherheit!

Parsberg - Hunderte Polizisten und Freiwillige suchen nach einem fünfjährigen Mädchen in der Oberpfalz. Ihr Vater hatte sie als vermisst gemeldet. Dabei war das Kind die ganze Zeit in Sicherheit.

Die Suche nach einem verschwundenen fünfjährigen Mädchen in der Oberpfalz hat ein glückliches Ende genommen. „Wir gehen nicht von einem Vermisstenfall aus. Das Kind soll sich unversehrt an einem sicheren Ort aufhalten“, sagte Franz Schimpel von der Kripo Regensburg am Dienstag in Parsberg. Noch sei es aber nicht in der Obhut der Polizei. Zu den Hintergründen und dem Aufenthaltsort der kleinen Rajana wollte sich die Polizei zunächst nicht äußern.

Auch im Umfeld der Familie wird ermittelt

Der Vater hatte sein Kind am Montag in Parsberg als vermisst gemeldet. Seinen Angaben zufolge war er mit dem Mädchen nach einem Zahnarztbesuch in Richtung eines Spielplatzes gegangen. Der 36-Jährige gab an, von einem unbekannten Mann in ein Gespräch verwickelt worden zu sein. Dann sei das Mädchen verschwunden. „Die Schilderung des Vater stimmt so nicht“, sagte Schimpel. Es werde auch im Umfeld der Familie ermittelt.

Die Polizei hatte sofort eine umfangreiche Suchaktion gestartet. Bis in die Nacht hatten bis zu 250 Beamte mit vier Wärmebildkameras sowie zahlreiche Freiwillige aus Parsberg nach Rajana gesucht. Speziell ausgebildete Hunde der Polizei hatten die Spur des Mädchens von der Zahnarztpraxis aufgenommen. An dem Park mit dem Spielplatz verloren sie dann aber Rajanas Spur. Noch am Dienstag war ein Polizeihubschrauber über Parsberg gekreist.

Rajanas Familie stammt aus Tschetschenien und war vor zwei Jahren nach Deutschland gekommen. Seit Januar lebten die Eltern mit ihren drei Kindern in einer dezentralen Asylunterkunft in Hohenfels (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz). Ob das angebliche Verschwinden mit dem laufenden Asylverfahren der Familie zu tun hat, ist noch unklar.

dpa

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