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Allein und völlig entkräftet: Bergsteiger überschätzt sich am Watzmann - mit fatalen Folgen

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Fehlende Ortskenntnisse wurden einem Bergsteiger am Sonntag am Watzmann zum Verhängnis: Nachdem er sich mehrfach verstiegen hatte, war der Mann am Ende seiner Kräfte.

Ein Hubschrauber rettete den entkräfteten Bergsteiger.
1 / 5Ein Hubschrauber rettete den entkräfteten Bergsteiger. © BRK BGL
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Ein Hubschrauber rettete den entkräfteten Bergsteiger.
3 / 5Ein Hubschrauber rettete den entkräfteten Bergsteiger. © BRK BGL
Nachdem er sich mehrfach verstiegen hatte, musste ein 42-Jähriger Mittelfranke am Sonntagabend per Rettungstau von der Watzmann-Mittelspitze mit dem Helikopter ausgeflogen werden.
4 / 5Hatte seine Kräfte falsch eingeschätzt: Hier wird der Bergsteiger am Rettungstau ausgeflogen. © BRK BGL
Ein Hubschrauber rettete den entkräfteten Bergsteiger.
5 / 5Ein Hubschrauber rettete den entkräfteten Bergsteiger. © BRK BGL

Ramsau - Wie das BRK berichtet, haben Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ am Sonntagabend einen völlig erschöpften Bergsteiger per Rettungstau von der Watzmann-Mittelspitze gerettet. 

Bereits am frühen Morgen gegen 4.30 Uhr, war der 42-Jährige aus Mittelfranken alleine über den Berchtesgadener Weg durch die Watzmann-Ostwand aufgebrochen. Nachdem er sich aufgrund fehlender Ortskenntnisse mehrfach verstiegen hatte, folgte er anderen Bergsteigern und schaffte es schließlich auf die Südspitze.

Kräfte völlig falsch eingeschätzt

Trotz des bereits fordernden und zeitintensiven Aufstiegs, wollte  er nicht ins Wimbachgries absteigen, sondern setzte seinen Weg über die Mittelspitze und das Hocheck zum Watzmannhaus weiter fort. 

Am Ende seiner Kräfte angelangt, musste er dann gegen 18.25 Uhr an der Mittelspitze einen Notruf absetzen.

Bei einem Suchflug konnten die Besatzung von „Christoph 14“ und ein ortskundiger Ramsauer Bergretter den Mann finden und ihn dann vom Hirschwieskopf aus am kurzen Sieben-Meter-Rettungstau ins Tal fliegen, wo ihn der Hubschrauber-Notarzt untersuchte. Mehr Informationen finden Sie bei bgland24.de*.

Anfang des Monats war der Rettungshubschrauber Christoph 14 bei einer anderen Rettung im Einsatz: Eine Urlauberin war mit einem Baby gestürzt.

Lesen Sie auch: Waldbrand am Schwarzenberg: Hubschrauber sollen am Montag aus der Luft löschen

*bgland24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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