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Wegen zu schwerer Rucksäcke endete die Wandertour eines Paares über den Watzmann in einer fast achtstündigen Rettungsaktion. (Symbolbild)

Am Watzmann

Rucksäcke zu schwer: Wandertour endet in fast achtstündiger Rettungsaktion

Ein Paar wollte den Watzmann überqueren - doch die Rucksäcke waren zu schwer. Das Paar setzte einen Notruf ab und löste einen fast achtstündigen Rettungseinsatz aus.

Ramsau bei Berchtesgaden - Wegen zu schwerer Rucksäcke endete die Wandertour eines Paares über den Watzmann in einer fast achtstündigen Rettungsaktion. Die beiden Bergsteiger aus Mittelfranken wollten den 2713 Meter hohen Berg in den Berchtesgadener Alpen überschreiten, als der Frau unter der Last des rund 17 Kilogramm schweren Gepäcks die Kraft ausging. Gegen 18.20 Uhr setzte das Paar einen Notruf ab, wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) am Dienstag mitteilte.

Ramsau: Bedingungen schwierig - Retter müssen zu Fuß aufsteigen

In Bayern wird parallel fieberhaft nach einem vermissten Urlauber gesucht. Er brach in Ramsau bei Berchtesgaden mit einem Rucksack auf - und verschwand.

Nebel und Dunkelheit machten am Montagabend einen Transport mit dem Rettungshubschrauber unmöglich. Deshalb brachte der Helikopter sieben Einsatzkräfte der Ramsauer Bergwacht zum rund 700 Meter tiefer gelegenen Watzmannhaus. Von dort mussten die Retter zu Fuß hinaufsteigen.

Lesen Sie auch: Drama am Watzmann: Frau stürzt 50 Meter in die Tiefe - Bergwacht 12 Stunden im Einsatz

Ramsau: Frau erschöpft - Abstieg dauert drei Stunden

Die Einsatzkräfte versorgten die frierende und erschöpfte Frau unter anderem mit zuckerhaltigen Getränken, ehe sie in Begleitung und an einem Seil gesichert zum Watzmannhaus absteigen konnte. Der Weg dorthin dauerte drei Stunden. Das Paar habe dort übernachten und am nächsten Tag ins Tal hinabsteigen wollen, sagte ein BRK-Sprecher. Für die Helfer der Bergwacht war der Einsatz um 2.00 Uhr nachts beendet.

dpa

Sie hatten eine Frühlings-Bergtour geplant. Am Ende aber steckte ein Paar am Roß- und Buchstein im hüfthohen Schnee fest. Die Bergwacht Lenggries musste anrücken. (merkur.de*) Das haben die Bergretter in Tirol wohl auch noch nicht erlebt. Nach der Rettung zweier Deutscher flatterte ihnen ein Anwaltsschreiben ins Haus. Jetzt die Wende. Größerer Einsatz an der Kramerspitze in den Ammergauer Alpen: Die Bergwacht rettete ein Urlauber-Pärchen, das nicht mehr absteigen konnte. Die Tour gilt als anspruchsvoll. So hatten sich zwei Touristen ihre Wanderung im Schellenberger Forst wohl nicht vorgestellt: Mit schweren Rucksäcken verliefen sie sich und saßen schließlich fest.

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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