Amtsgericht Augsburg hat entschieden

Rassistische Äußerung: Wohnungskündigung rechtens

Augsburg - Eine rassistische Beleidigung von Nachbarn rechtfertigt eine sofortige Kündigung des Mietvertrages. Dies hat die Augsburger Justiz in zwei Instanzen entschieden.

In dem vorliegenden Fall hatte eine Frau in einem Mehrfamilienhaus einen ausländischen Mieter mit einer üblen fremdenfeindlichen Schimpftirade beleidigt. Wie das Augsburger Amtsgericht am Freitag berichtete, hatte die Mieterin zudem die Tür des Nachbarn mit einem Gegenstand beschädigt.

Dem Vermieter sei eine Fortsetzung des Mietvertrages wegen des ausländerfeindlichen Verhaltens nicht zuzumuten, entschieden die Richter. Die außerordentliche fristlose Kündigung sei angemessen.

Nachdem das Amtsgericht bereits im Dezember 2013 dem Vermieter recht gegeben hatte, bestätigte nun auch das Augsburger Landgericht die Kündigung. Die Berufung der Mieterin sei als unbegründet zurückgewiesen worden. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Raubmord in Meiling: Jetzt muss die brutale Froschbande büßen
Der brutale Raubmord in Meiling (Landkreis Starnberg) schockierte sogar erfahrene Ermittler. Nach zwei Jahren muss sich die Froschbande nun für ihre schrecklich Tat vor …
Raubmord in Meiling: Jetzt muss die brutale Froschbande büßen
Vorgetäuschter Überfall auf Werttransporter - fünf Täter verurteilt
Fünf der sechs Männer, die einen Raubüberfall auf einen Wertransporter vortäuschten wurden verurteilt. Das Gericht berichtet von dem genauen Ablauf und Hintergrund des …
Vorgetäuschter Überfall auf Werttransporter - fünf Täter verurteilt
Für Kleinkinder sehr gefährlich: Münchner Einzelhändler ruft dieses Produkt zurück
Ein Einzelhänder mit Sitz in München ruft seine schwarzen Augenbohnen zurück. Grund dafür sei das Pestizid Chlorpyrifos, das in hoher Menge in den Lebensmittel gefunden …
Für Kleinkinder sehr gefährlich: Münchner Einzelhändler ruft dieses Produkt zurück
Frachter steckt in Fluss fest - Donau nicht mehr gesperrt
Seit Donnerstagvormittag ist die Donau aufgrund der Havarie eines Schiffes gesperrt. Der Einsatz könnte noch den ganzen Tag dauern.
Frachter steckt in Fluss fest - Donau nicht mehr gesperrt

Kommentare