Waren auf Gemeindekosten bestellt

Betrugsverdacht gegen Rathaus-Mitarbeiter

Höchstadt - Wegen angeblichen gewerbsmäßigen Betrugs ist ein Rathausmitarbeiter im mittelfränkischen Höchstadt/Aisch ins Visier der Justiz geraten.

Der Mann stehe im Verdacht, sich jahrelang auf Gemeindekosten Waren im Onlinehandel bestellt und sie später auf eigene Rechnung weiter verkauft zu haben, berichtete eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth am Montag.

Allein im Jahr 2014 sei der Gemeinde dadurch ein Schaden im unteren fünfstelligen Euro-Bereich entstanden, sagte die Sprecherin. Wie hoch der Schaden in den Jahren davor war, werde derzeit noch ermittelt. Kripobeamte hätten am Montag Arbeitsplatz und Wohnung des Verdächtigen durchsucht.

Nach einem Bericht des "Fränkischen Tags" (Online/Montag) waren die mutmaßlichen Betrügereien des Mannes durch eine Fehlbuchung aufgeflogen. Einem Rathaus-Mitarbeiter sei eine Rückbuchung auf das Privatkonto seines Kollegen aufgefallen.

Bei Überprüfungen seien Rechnungsprüfer schließlich auf weitere Unregelmäßigkeiten gestoßen. Daraufhin habe Bürgermeister Gerald Brehm die Kripo eingeschaltet. Brehm war am Montag zunächst nicht erreichbar.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Menschenleben in Gefahr“ - Sturm, Blitzeis und Schnee im Anmarsch 
Wetterexperten rechnen auch für die kommenden Tage mit stürmischen Winterwetter und Glätte. 
„Menschenleben in Gefahr“ - Sturm, Blitzeis und Schnee im Anmarsch 
Geisterfahrt-Opfer: Kind schaltet rührende Traueranzeige für seinen toten Papa
„Doch Mama sagte mir einen Tag vor meinem 4. Geburtstag, dass du nun ein Stern im Himmel bist.“ Was seine Mutter nicht sagte: Tobias R. wurde von einem Geisterfahrer …
Geisterfahrt-Opfer: Kind schaltet rührende Traueranzeige für seinen toten Papa
Brüsseler Vorgaben zum Energiesparen verärgern Kommunen
Die bayerischen Kommunen kämpfen in Brüssel gegen neue Vorgaben zur energetischen Gebäudesanierung. Vor allem kleinere Gemeinden fürchten hohe Kosten.
Brüsseler Vorgaben zum Energiesparen verärgern Kommunen
Besucherstrom beim Erzbischof
Tagebücher des führen Erzbischof von München und Freising, Michael von Faulhaber, sind jetzt im Internet verfügbar. 
Besucherstrom beim Erzbischof

Kommentare