Raubten mutmaßliche Lotto-Mörder auch eine Schule aus?

Nürnberg - Die mutmaßlichen Mörder einer Nürnberger Kioskbetreiberin sind vermutlich für fünf weitere brutale Überfälle verantwortlich.

Die mutmaßlichen Mörder einer Nürnberger Kioskbetreiberin sind vermutlich auch für fünf weitere Überfälle verantwortlich.

Das teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die 17 und 29 Jahre alten Brüder stehen im Verdacht, im April ein Lottogeschäft in Nürnberg überfallen und dessen 76 Jahre alte Inhaberin getötet zu haben.

Bei einer Routineüberprüfung unaufgeklärter Überfälle auf drei Supermärkte, eine Schule und einen weiteren Lottokiosk hätten die Ermittler nun Übereinstimmungen mit der Tat vom April festgestellt. Bei allen Überfällen seien die Opfer mit Schusswaffen bedroht und mit Reizgas besprüht worden. Die Verdächtigen schwiegen bislang zu den Vorwürfen.

Kunden hatten am Karsamstag die Leiche der Frau in ihrem Lottogeschäft gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass sich die 76-Jährige gegen die Eindringlinge zur Wehr setzte. Dabei sollen die Brüder die Frau schließlich brutal niedergeschlagen und getötet haben.

dpa

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