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Der Rettungsdienst untersuchte 18 Schüler, nachdem im Pausenhof der Trostberger Realschule mehrere Rauchbomben explodiert waren.

Schüler verletzt - zwei Täter?

Rauchbomben explodieren auf dem Pausenhof

Trostberg - Was Schüler für einen Lausbubenstreich gehalten haben, war in Wahrheit viel gefährlicher. Durch den Wurf von Rauchbomben auf dem Schulhof wurden andere Schüler verletzt.

Der Schulleitung und auch den meisten Schülern war nach dieser Aktion nicht zum Lachen zumute. Zwei 16-Jährige haben während der Pause am heutigen Mittwoch auf dem Schulhof einer Realschule in Trostberg (Kreis Traunstein) mehrere Rauchbomben im Eingangsbereich der Schule gezündet. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilt, waren einige Schüler den sich plötzlich entwickelnden Rauchschwaden ausgesetzt. 

Das Schulpersonal vermutete anfangs, dass es sich um einen Brand handeln könnte und verständigte daraufhin die Integrierte Leitstelle. Die Freiwillige Feuerwehr Trostberg, Rettungsdienstbesatzungen und insgesamt vier Notärzte setzten sich anschließend wie die Trostberger Polizei in Bewegung.

Sanitäter untersuchten und behandelten vor Ort insgesamt 18 Schüler, überwiegend wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung. Fünf davon wurden laut Andreas Guske, Pressesprecher am Polizeipräsidium Oberbayern Süd, wegen leichter Brandwunden behandelt. Sechs Schüler mussten zur weiteren ambulanten Behandlung sogar kurzzeitig in ein Krankenhaus gebracht werden.

Gegen die Täter ermittelt die Polizeiinspektion Trostberg bereits. Beamte haben seit den Mittagsstunden in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung Befragungen durchgeführt und konnten so Erkenntnisse über die mutmaßlichen Täter gewinnen. "Nach weiteren Überprüfungen verdichteten sich die Hinweise auf zwei 16-jährige Schüler der betroffenen Schule", erklärte Guske. 

Das Duo wurde noch am Nachmittag von den Beamten aufgesucht und wird derzeit zu dem Sachverhalt befragt. Über die genaueren Umstände oder ein Motiv können derzeit laut Guske aber noch keine Aussagen getroffen werden.

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