Rauchverbots-Gegner fordern "Nein zur Verbotspolitik"

München -­ Unmittelbar vor dem Volksentscheid über ein striktes Rauchverbot in Bayerns Gastronomie haben die Gegner ihr Nein bekräftigt.

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Der Nichtraucherschutz funktioniere mit der geltenden gelockerten Regelung gut, sagte Franz Bergmüller, Sprecher des “Aktionsbündnisses für Freiheit und Toleranz - Bayern sagt nein“ am Freitag in einer Mitteilung. Er rief die Wähler auf, am Sonntag gegen ein Rauchverbot ohne Ausnahme zu stimmen. “Gehen Sie zur Wahl und erteilen Sie der Verbotspolitik mit einem 'Nein' bei diesem Verbotsentscheid eine klare Absage.“

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Gegner wie Befürworter des Rauchverbots rechnen mit einem knappen Ausgang des Volksentscheids. “Wir gehen auf den Platz, um zu gewinnen“, unterstrich Bergmüller. Er warnte jedoch vor verfrühtem Optimismus. “Die jüngsten Umfragen zeigen ein Kopf-an-Kopf-Rennen und genau deshalb ist es so wichtig, dass die Leute am Sonntag zur Wahl gehen. Jede Stimme zählt! Wer nicht zur Wahl geht, verschenkt seine Stimme und stimmt im Zweifel für die anderen.“

An diesem Sonntag sind knapp 9,4 Millionen Bayern an die Urnen gerufen, um über ein ausnahmsloses Rauchverbot in der Gastronomie zu befinden. Setzt sich das Bündnis Nichtraucherschutz durch, würde Bayern im Wesentlichen zu dem strikten Rauchverbot zurückkehren, das die Staatsregierung Anfang 2008 eingeführt und dann mehrfach gelockert hatte.

dpa

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