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Mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 14“ rettete die Bergwacht Ramsau einen 20-Jährigen.

Hubschrauber muss ihn retten

Mann verletzt sich schwer - Rettungsdrama bei -20 Grad an Watzmannkar

Bei minus 20 Grad hat sich ein 20-jähriger Tourengeher schwer verletzt und ist mit dem Helikopter geholt worden. Die Rettung gestaltete sich allerdings äußerst schwierig.

Raumsau - In einem aufwändigen Einsatz über zweieinhalb Stunden rettete die Bergwacht Ramsau einen verletzten Skitourengeher auf dem Watzmannkar. Laut Angaben der Bergwacht verletzte sich der 20-Jährige so schwer am Knie, dass er nicht mehr abfahren konnte. Weitere Tourengeher leisteten erste Hilfe und alarmierten die Bergwacht.

Die Rettung mit einem Hubschrauber aus Traunstein gestaltete sich allerdings schwierig. Durch Nebel und aufwirbelnden Schnee waren eine Landung oder das Absetzen von Rettungskräften rund 200 Meter unterhalb des dritten Kindes des Watzmannkar zu gefährlich. Deshalb dauerte es auch rund eineinhalb Stunden, bis zwei Rettungskräfte etwa 100 Meter unterhalb des Patienten abgesetzt werden konnten. Eine gute halbe Stunde später holte der Pilot den Verletzten und einen Retter in einem günstigen Moment ohne Wolken in den Hubschrauber und flog ins Tal. Dort wartete bereits der Notarzt und brachte den 20-Jährigen ins Krankenhaus.

Lesen Sie auch: In 2000 Metern Höhe: Heli-Rettung vom Watzmann

Die Ersthelfer und der zweite Retter fuhren selbstständig auf Skiern aus dem Watzmannkar ab. Ein angeforderter Polizeihubschrauber mit Rettungswinde wurde nicht benötigt.

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