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In Bayern herrscht blankes Entsetzen wegen der Zapfenstreichliste

"Da werden Familien auseinander gerissen" - User-Reaktionen auf die Zapfenstreichliste

München - Die Bundeswehr speckt in Bayern kräftig ab. In vielen Kommunen herrschtblankes Entsetzten. 20.000 Stellen fallen weg. So reagieren unsere Leser auf die Zapfenstreichliste:

Die Menschen im Landkreis Straubing-Bogen haben gezittert: Jetzt steht fest: Sie dürfen ihre beiden Militärstandorte behalten. Gemeindepolitiker sind sogar zu einer Dankeswallfahrt nach Bogenberg aufgebrochen.

Lesen Sie wie es bei den Standorten in den Landkreisen

Fürstenfeldbruck

Garmisch-Partenkirchen

Weilheim- Schongau und

Erding aussieht

Andernorts in Bayern herrscht blankes Entsetzen. In Fürstenfeldbruck etwa hängen die Mundwinkel ganz tief: Wie befürchtet, wird der Fliegerhorst („Fursty“), ein Traditionsstandort, komplett aufgegeben. Generationen von Offizieren wurden hier ausgebildet, die Offiziersschule gilt als Kaderschmiede der Luftwaffe. Und nun das Aus.

Die Kaserne Altenstadt im Kreis Schongau verliert eine 50-jährige Tradition, die Fallschirmspringer werden abgezogen. Hier sind die Leser froh, dass nicht mehr gestrichen wurde.

Eva M: "wenigstens die Kaserne in Altenstadt. Da ist mir gleich, ob er Springer oder Jäger sagt! Wir brauchen in Altenstadt jeden Arbeitsplatz"

Falli1975 denkt nicht so an die Arbeitsplätze, er macht sich Sorgen um die Familien, die getrennt werden "Schwer wird es für einige Kameraden werden, die sich in den vergangenen Jahren im Schongauer Umland niedergelassen und angesiedelt haben. Auch hier werden wieder Familien zu Brüche gehen und auseinander gerissen... Der Abbau kam nicht überraschend,... den mit einer Springerinspektion statt vor Jahren noch mit vieren, war ein Ende absehbar. Mir als alter Fallschirmjäger tud es trotzdem weh, weil ich dort die schönste Zeit als Ausbilder und Angehöriger der Schule miterleben durfte. Weiterhin "Glück ab" Männer"

Maurice de Coulon hingegen ist froh, dass sie Fallschirmspriger verschwinden: "Nach 30 Jahren nur teilweise erfolgreichen Protest gegen den für die Bewohner der Umgebung immer unerträglicher gewordene Fluglärm, können wir und wiele andere Leidtragende endlich aufatmen. Das beharrliche, friedliche Ringen um eine doch nur sehr begrenzte Verbesserung der Verhältnisse und die Gaduld haben sich gelohnt. Es ist so aus, wie wenn unsere noch im Juni an das Bundesministerium gerichtete dringende Bitte um eine Standortverlegung und neue Ausrichtung der Kaserne erhört worden wäre. Der Standort war für diese Art Betrieb in immer dichter besiedeltem Gebiet nicht mehr haltbar. "

Andere wollen, dass gleich die ganze Kaserne verschwindet wie Schlurz: "der Rest der Kaserne folgt hoffentlich auch bald. und dann eine sinnvolle zivile und kulturelle Nutzung des Kasernengebäudes! Ein Traum!"

Bilder zum Militärstandort Fürstenfeldbruck

  Interessierter hat sich Sorgen um die Schließung der Kaserne Fürst-Wrede gemacht. Jetzt ist er heilfroh:  "Ob es dem Herrn Ude passt oder nicht, ich freue mich darüber, dass der Standort München erhalten bleibt. Ein Verwandter von mir hat seine Arbeitsstelle in der Fürst-Wrede-Kaserne und muss jetzt seine Eigentumswohnung nicht verkaufen. Auch seinen Kindern bleibt ein Schulwechsel erspart."

Es gibt auch Leser die wollten, dass die Bundeswehr immer weiter abgebaut wird, so wie Quak:"Nach meiner Wehrpflicht befürworte ich nur den Abbau der Bundeswehr umso mehr sowie die Schließung der Standorte... Was ich dort erlebt habe an unfähigen und faulen Menschen spricht gegen jede öffentliche Arbeitswürde!

Das Problem ist nur das die werten BW Dienstleistende keiner in öffentlichen Diensten brauchen kann aufgrund der unfähigkeit und fehlender Selbstständigkeit im Berufsleben. Das die Zivilstellen davon betroffen sind ist weniger gut."

Wie geht es Ihnen mit der Zapfenstreichliste?

 

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