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Zwischen den beiden Gebäudeteilen des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg verlaufen die Säulen der Straße der Menschenrechte, an denen Unbekannte rechtsextreme Schmierereien hinterließen.

Polizei ermittelt

Rechtsextreme Schmierereien in Nürnberg

Nürnberg - In der Nürnberger Innenstadt haben Unbekannte vier Säulen des Kunstwerks „Straße der Menschenrechte“ mit rechtsradikalen Parolen beschmiert.

Nach Polizeiangaben vom Dienstag wurde neben fremdenfeindlichen Slogans auch ein Hakenkreuz festgestellt. Die Parolen waren wiederum mit Papier überklebt, auf dem „Menschenrechte statt Rassismus“ stand.

Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Jene, die die rechten Parolen überklebt haben, werden als Zeugen gesucht.

Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) zeigte sich empört angesichts der Schmierereien und sprach von einer schändlichen Tat. „Für fremdenfeindliche und rassistische Parolen gibt es in unserer Stadt null Toleranz. Die Straße der Menschenrechte ist ein Symbol für Frieden und die Würde aller Menschen“, sagte Maly.

Die Skulptur „Straße der Menschenrechte“ von 1993 soll die Verbrechen der Nationalsozialisten anklagen und zur Einhaltung der Menschenrechte weltweit mahnen.

dpa

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