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Horst Mahler muss sich wieder wegen Volksverhetzung verantworten.

Rechtsextremist Mahler erneut wegen Volksverhetzung vor Gericht

Landshut - Der mehrfach vorbestrafte Rechtsextremist Horst Mahler muss sich seit Montag erneut wegen Volksverhetzung und weiterer Straftaten vor Gericht verantworten.

In dem Berufungsverfahren vor dem Landgericht Landshut geht es um ein Interview für das Magazin "Vanity Fair", das der frühere Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman, mit Mahler geführt hatte.

Der Rechtsextremist hatte Friedman bei dem Gespräch mit "Heil Hitler" begrüßt. In dem Interview soll Mahler auch den Holocaust geleugnet haben. Nach einer Strafanzeige von Friedman hatte das Amtsgericht Erding im April den 72-Jährigen in erster Instanz wegen Volksverhetzung, Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung zu zehn Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Dagegen habe Mahler Rechtsmittel eingelegt, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Mahler war einst Mitgründer der linksterroristischen Rote Armee Fraktion (RAF) und später Mitglied der rechtsextremen NPD.

dpa

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