Kindertagesstätte: Kinder balancieren auf einem Brett
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In Bayerns Kitas gilt seit Montag (20. September) eine neue Corona-Regel

Nicht nur Erzieher betroffen

Neue Corona-Regel für Bayerns Kitas gilt seit Montag - das gilt es jetzt zu beachten

  • Katarina Amtmann
    VonKatarina Amtmann
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Seit Montag (20. September) gibt es in Bayerns Kitas eine neue Corona-Regel. Die Änderung betrifft Ungeimpfte und gilt nicht nur für Erzieher selbst.

München - Seit diesem Montag (20. September) müssen ungeimpfte Beschäftigte in Kindertagesstätten in Bayern nachweisen, dass sie negativ auf Corona* getestet sind. Die Tests* müssen dreimal pro Woche durchgeführt werden, wie das Familienministerium erklärte. Ohne Nachweis, dass keine Corona-Infektion vorliegt, dürfen die Mitarbeiter nicht in die Einrichtung.

Corona-Regel an Bayerns Kitas: Auch Mitarbeiter von außen betroffen

Die Regel hatte das Kabinett vergangene Woche beschlossen. Die Pflicht gilt neben den eigenen Beschäftigten auch für Mitarbeiter von außen. Gemeint sind damit beispielsweise Reinigungskräfte oder Musiklehrer. Der Freistaat stellt den Kitas Selbsttests bereit. So könnten sich auch geimpfte oder genesene Beschäftigte freiwillig testen.

Eltern müssen sich dagegen nicht testen lassen, wenn sie ihre Kinder bringen und abholen oder kurz mit den Erziehern reden wollen. Für Kinder soll es sogenannte Lollitests geben, zudem bekommen Eltern Berechtigungsscheine für kostenlose Selbsttests - verpflichtend ist das allerdings nicht. Masken* müssen Erwachsene weiter tragen.

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Corona-Infektionszahlen für Bayern vom 20.09.2021

Corona in Bayern: Pooltests starten - Schulleiter üben Kritik

An Grund- und Förderschulen sollen am Montag die Pooltests starten. Allerdings kritisierten Schulleiter, dass der Start zu dem Zeitpunkt wegen überbordender Bürokratie unrealistisch sei. Auch das Kultusministerium hatte eingeräumt, dass am Montag nicht alle Schulen mit den neuen Tests loslegen würden.

Bei den neuen PCR-Tests, die im Labor ausgewertet werden und die als genauer gelten als die bisherigen Schnelltests, sollen die Kinder an zwei Tupfern lutschen. Zunächst werden die Proben von allen in einem größeren Röhrchen gesammelt - also als Pool - untersucht. Findet sich ein Hinweis auf eine Infektion in der Klasse, werden die zweiten Proben der Kinder einzeln analysiert. (kam/dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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