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Verschärfte Corona-Regeln: Das gilt jetzt in Bayern - teilweise schon seit dem Wochenende

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Von: Franziska Konrad

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Corona Regeln in Bayern Söder
In einer Pressekonferenz verkündete Markus Söder die verschärften Corona-Regeln für Bayern. © Sven Hoppe/dpa

Für Ungeimpfte wird es in Bayern immer ungemütlicher. Landeschef Söder verkündete auf einer Pressekonferenz die neuen Corona-Regeln für den Freistaat. Eine Übersicht.

München - „Es ist noch nicht vorbei“: Nach einer Sitzung des Kabinetts äußerte sich Ministerpräsident Markus Söder zur Pandemie-Lage in Bayern - und verkündete neue Corona-Regeln. CSU-Chef Söder betonte in einer Pressekonferenz zwar, dass die bisher getroffenen Maßnahmen ihre Wirkung zeigen. Doch allein ein Blick in die Kliniken verdeutliche: Das Infektionsgeschehen im Freistaat sei nach wie vor ernst - und neue Einschränkungen somit unumgänglich. Doch was genau gilt nun im Freistaat? Eine Übersicht.

Corona-Verschärfung in Bayern: Geisterspiele und 2G in der kompletten Gastronomie

Sport: Bei großen überregionalen Sportveranstaltungen sind künftig keine Zuschauer mehr erlaubt. Auch Fußballspiele in den Bundesligen werden somit wieder zu Geisterspielen. Ausnahmen gelten nur für Personen des Wettkampf- oder Trainingsbetriebs und für die mediale Berichterstattung. Allerdings nur, unter Einhaltung der 2Gplus-Regel. Die Umsetzung dieser Verschärfung gilt bereits ab Samstag, 4. Dezember.

Gastronomie: 2G wird hier ausgeweitet. Bisher galt die Corona-Regelung nur für Innenräume - nicht für Außenbereiche. Diese Nische wird nun geschlossen. Auf belebten öffentlichen Plätzen haben Kommunen außerdem die Möglichkeit, Alkoholverbote auszusprechen.

Einzelhandel: 2G gilt künftig flächendeckend im Einzelhandel. Ungeimpfte dürfen nur noch in Geschäften des täglichen Bedarfs einkaufen. Diese Regelung gilt erst ab Mittwoch, 8. Dezember.

Silvester: An Silvester und am Neujahrstag sind Versammlungen auf öffentlichen Straßen und Plätzen verboten. Soweit rechtlich möglich, soll auch ein Feuerwerksverbot durch die Kommunen auf öffentlichen Plätzen kommen. Wie schon im letzten Jahr, ist der Bund aufgefordert, ein Verkaufsverbot für Pyrotechnik zu erlassen.

Corona in Bayern: Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte verschärft

Kontaktbeschränkungen: Sobald der Bund die rechtlichen Grundlagen dazu schafft, ist eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen geplant. Bei privaten Treffen im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und Grundstücken, an denen Ungeimpfte und Nichtgenesene teilnehmen, sind dann die Teilnehmer auf den eigenen Hausstand sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts beschränkt. Wichtig: Diese Regelung gilt nicht für Zusammenkünfte, an denen nur Geimpfte und Genesene teilnehmen.

Bis diese Regelung in Kraft tritt, dürfen Ungeimpfte und Nichtgenesene sich nur noch mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und höchstens zwei Angehörigen eines weiteren Haushalts treffen. Kinder unter zwölf Jahren und drei Monaten sowie Geimpfte und Genesene zählen nicht dazu.

Private Feiern: Auch hier muss zunächst die erforderliche Rechtsänderung vom Bund abgewartet werden. Sobald dies geschehen ist, gilt bei privaten Feiern und Zusammenkünften für Geimpfte und Genese eine Teilnehmergrenze von 50 Personen Indoor- und 200 Personen bei Außenveranstaltungen.

Kitas: Für Kitas möchte Söder eine Testpflicht einführen. Ein entsprechendes Konzept werde bis Dienstag ausgearbeitet und dann nochmals geprüft.

Schulen: Die Weihnachtsferien werden nicht verlängert. An den Schulen soll weiter konsequent 3G angewendet und auch kontrolliert werden.

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