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Nach Beschluss von Söder-Kabinett: Große Gastro-Erleichterung gilt ab Freitag

Seit Freitag (15. Oktober) gilt eine große Corona-Regel-Erleichterung in Bayern. Das Kabinett um Söder hatte sie am Dienstag beschlossen.

München - Lange gehörte das Einchecken per App oder das Ausfüllen von Kontaktformularen wegen der Corona-Pandemie* zum Alltag. Damit ist ab sofort in Bayern Schluss - zumindest in vielen Bereichen.

Corona/Bayern: Pflicht zur Kontaktdatenerfassung entfällt in weiten Bereichen

In Gastronomie und Kultur und auch in vielen weiteren Bereichen in Bayern entfällt ab sofort die bisherige coronabedingte Pflicht zur Kontaktdatenerfassung. Von diesem Freitag (15. Oktober) an müssen Kunden und Besucher keine persönlichen Daten mehr angeben, wenn sie essen oder ins Kino gehen wollen. Das Einchecken per App oder das Ausfüllen von Kontaktformularen entfällt somit.

Kontaktdaten müssen laut Kabinettsbeschluss vom Dienstag nur noch in Schwerpunktbereichen „mit hohem Risiko von Mehrfachansteckungen (Spreading)“ erfasst werden. Dazu zählen demnach alle geschlossenen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen, Clubs, Diskotheken, Bordelle „und vergleichbare Freizeiteinrichtungen“ sowie gastronomische Angebote mit Tanzmusik.

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Söder-Kabinett beschließt: Pflicht zur Kontaktdatenerfassung entfällt in vielen Bereichen

Bei körpernahen Dienstleistungen und in Gemeinschaftsunterkünften (etwa Schlafsäle in Jugendherbergen oder Berghütten) müssen Kontakte ebenfalls weiterhin erfasst werden. In allen anderen Bereichen entfällt die Vorschrift.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hatte nach dem Kabinettsbeschluss am Dienstag betont, man gebe damit nicht grundsätzlich die Ermittlung von Kontaktpersonen auf. Aber eine Erfassung in der bisherigen Breite sei nicht mehr sehr sinnvoll. (kam/dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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