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Sport, Tourismus und Freizeitangebote: Diese neuen Corona-Regeln gelten jetzt in Bayern

  • Katarina Amtmann
    VonKatarina Amtmann
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Ab Freitag (21. Mai) gelten neue Corona-Regeln in Bayern. Doch welche Lockerungen gibt es für den Tourismus, Fitnessstudios oder Theater - und wo gelten sie? Eine Übersicht.

München - Die Corona*-Lage im Freistaat entspannt sich weiter. Für ganz Bayern meldete das Robert-Koch-Institut* (RKI) am Donnerstag eine Inzidenz* von 68,8 (Vortag: 74,1). München liegt sogar erneut unter dem Grenzwert von 50. Am Donnerstag meldete das RKI für die Landeshauptstadt einen Wert von 47,6 (Vortag: 47,3). Und schon ab Freitag (21. Mai) gelten neue Corona*-Regeln in Bayern.

Pünktlich zu den Pfingstferien sperrt Bayern weiter auf. „Es ist auch wieder Zeit für ein besseres Gefühl in der Corona-Zeit“, sagte Ministerpräsident Markus Söder* (CSU) als er die jüngsten Lockerungen verkündete. Doch welche Lockerungen gibt es - und ab welcher Inzidenz? Ein Überblick.

Corona-Regeln in Bayern: Was kommt beim Tourismus?

Ab Freitag gibt es hier deutliche Änderungen: Hotels, Jugendherbergen, Campingplätze und Co. dürfen wieder Touristen beherbergen. Voraussetzung ist, dass der Landkreis oder die kreisfreie Stadt dies erlaubt hat, was sie bei einer stabilen Inzidenz unter 100 mit Zustimmung des Gesundheitsministeriums tun kann. Gäste müssen außerdem getestet sein und dies auch in regelmäßigen Abständen wiederholen, solange die Inzidenz nicht stabil unter 50 liegt. Ausgenommen sind Genesene, vollständig Geimpfte und Kinder bis zum 6. Geburtstag.

Beherberungsbetriebe dürfen sogar Innengastronomie bis 22 Uhr betreiben - aber nur für ihre Gäste, mit Abständen und strengen Hygieneregeln.

Außerdem sind touristische Bahn und Busreisen wieder erlaubt und die Außenbereiche medizinischer Thermen dürfen wieder öffnen.

Söder verkündet neue Corona-Regeln: Welche Freizeit- und Kulturangebote dürfen wieder öffnen?

Bei einer stabilen Inzidenz unter 100 gibt es im Freizeit- und Kulturbereich Lockerungen. Teilweise betreffen auch sie Touristen: So dürfen Seilbahnen wieder fahren, und Fluss- und Seenschifffahrt Ausflugsverkehr anbieten.

Für Theater hatte es bereits erste Öffnungsschritte gegeben, zu Pfingsten geht es nun auch in die Freiluftsaison: Bei stabilen Inzidenzen unter 100 darf mit strengen Hygieneauflagen für bis zu 250 Zuschauer gespielt werden. Bei stabilen Inzidenzen unter 50 ohne den obligatorischen Corona-Test.* Dies gilt sowohl für professionelle als auch für Laienensembles. Laienensembles dürfen zudem wieder proben.

Corona-Lockerungen in Bayern: Das gilt beim Sport, für Fitnessstudios und Freibäder

Beim Sport läuft es ähnlich wie im Theater: 250 Zuschauer dürfen sich unter freiem Himmel Sportevents ansehen - vorausgesetzt sind eine stabile Inzidenz unter 100 sowie entsprechende Test- und Hygieneprotokolle.

Wer selbst aktiv sein möchte, kann nun auch wieder ins Fitnessstudio gehen. Dort gilt FFP2-Maskenpflicht* bis zum Gerät sowie - in Gegenden mit einer Inzidenz über 50 - Testpflicht.

Auch Freibäder dürfen bei einer stabilen Inzidenz unter 100 ab Pfingsten wieder öffnen. Gäste, die sich vom Wetter nicht abschrecken lassen, bekommen aber nur mit einem vorgebuchten Termin Einlass. Zudem brauchen auch sie einen negativen Test - solange die Inzidenz noch nicht stabil unter 50 fällt.

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Corona-Lockerungen in Bayern: Wo und wie lange gelten die Änderungen?

Weite Teile Bayerns erfüllen inzwischen die Bedingungen für Lockerungen. Die sogenannte stabile Inzidenz unter 100 bedeutet in der Regel, dass ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt fünf Tage unter diesem Wert liegen muss, dann kann nach einer Karenzzeit, die für das Pfingstwochenende einheitlich einen Tag beträgt, am darauffolgenden Tag geöffnet werden. Teilweise ist dafür aber noch eine Zustimmung des Gesundheitsministeriums nötig.

In 58 Landkreisen und kreisfreien Städten lag die Inzidenz laut den für Freitag entscheidenden RKI-Zahlen vom Mittwochvormittag mindestens den fünften Tag unter 100. Bei weiteren drei Landkreisen hatte es zumindest in den Tagen davor fünf Tage am Stück eine Inzidenz unter diesem Wert gegeben. Rückgängig gemacht werden müssten die Öffnungen aber erst wieder, wenn die Grenze von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird. Insgesamt könnten die Öffnungen also in 61 von 96 kreisfreien Städten und Landkreisen am Freitag kommen.

Außengastronomie in Bayern erlaubt: Corona-Inzidenz entscheidend

Für die Außengastronomie gilt weiterhin: In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 darf die Außengastronomie öffnen, allen voran die Biergärten. Allerdings nur bis 22 Uhr, danach ist Schluss. Gesundheitsminister Klaus Holetschek erklärte, stabil bedeute, dass die Sieben-Tage-Inzidenz mindestens fünf Tage stabil unter 100 liegen müsse. Zudem dürfte es in dieser Zeit keine Ausschläge mehr nach oben geben.

„Sitzen an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen, ist für die Tischgäste ein vor höchstens 24 Stunden vorgenommener POC-Antigentest, Selbsttest oder ein PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis erforderlich“, heißt es dazu auf der Seite des Gesundheitsministeriums. (kam/dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa/dpa-bildfunk

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